schwarzwaelder-bote.de: «Flüchtlingsboote zurückschleppen»

schwarzwaelder-bote.de vom 16.02.2016

Über das Thema „Die Flüchtlingskrise: Fakten – Ursachen – Auswege“ hat unlängst Marc Jongen, stellvertretender Sprecher und Programmkoordinator der Alternative für Deutschland Baden-Württemberg (AfD), vor rund 70 Zuhörern im Hotel Stadt Balingen gesprochen.
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wiwo.de: «Alexander Gaulands Krieg – Zurück zum Konservatismus?»

wiwo.de vom 15.02.2016

Alexander Gauland war Vordenker des Bürgertums, jetzt personifiziert er die neue AfD. Die Partei versucht sich rechts von der Union als neo­konservative Kraft zu etablieren. Wie rechts ist die Partei?

Von Dieter Schnaas

„Dumpfbacken“, „Pack“ und „Drecksnazis“ werden AfD-Wähler von Finanzminister Wolfgang Schäuble, Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) und CDU-General Peter Tauber neuerdings genannt, schreibt Herr Schnaas unten in der „Wirtschaftswoche“. Kritik an solchem Verfall der politischen Sitten? Fehlanzeige! Statt dessen wird mit kaltschnäuziger Unverfrorenheit sogar hieraus noch eine subtile Diffamierung der AfD herausgepresst: Solche Beschimpfungen und Beleidigungen, heißt es nämlich, „stablisierten“ bloß das „narzisstische Selbstbild „besorgter Bürger“, die sich von „denen da oben“ im Stich gelassen fühlen“. Mit anderen Worten: Wenn du den Eindruck hast, dass dein Volksvertreter dich tritt, anstatt dich zu vertreten, dann geh nicht auf die Straße, sondern zum Psychologen, du weinerlicher Narziss! Herr Schnaas schreibt dann weiter, die AfD habe die „böse Unterstellung“ (!) in Umlauf gebracht, „dass „Gutmenschen“ in Politik und „Mainstream“-Medien ein „Meinungskartell“ bilden, um die „schweigende Mehrheit“ linksgrün zu pädagogisieren.“ Mir scheint, die Wirtschaftswoche liefert hier ein Paradebeispiel dafür, wie dieses Meinungskartell funktioniert, wenn es als solches benannt und attakiert wird: es wird raffinierter, es wird selbstreflexiv. Es benennt seine eigene Funktionsweise – jedoch nur ironisch, als haltlose Behauptung der anderen -, um unter dem so erzeugten Scheinbild der Objektivität weiterhin umso hemmungsloser Meinungsmache betreiben zu können.
Da passt es ins Bild, dass Herr Schnaas es schafft, im vorletzten Absatz aus mir einen wütenden, deutschnationalen Scharfmacher zu machen, völlig ungeachet der Tatsache, dass ich ihm eine dreiviertel Stunde lang telefonisch meine Positionen in aller nötigen Differenziertheit erläutert hatte. Nichts davon findet sich in seinem Text wieder, stattdesssen eine nochmalige Vergröberung dessen, was am 15.1. schon vergröbert und verzerrt in der FAZ gestanden hatte. Das, um eine Schnaassche Schmähvokabel aufzugreifen, dünkt mich nur noch eine Parodie auf seriösen Journalismus.

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hessen-depesche.de: «Marc Jongen (AfD) im Kreuzfeuer der Kritik»

hessen-depesche.de vom 09.02.2016

Macht der Philosoph und Hochschuldozent die „Neue Rechte“ salonfähig?

Karlsruhe – Der AStA der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) plant eine Vollversammlung, um über den Dozenten und früheren Assistenten des Philosophen und HfG-Rektors Peter Sloterdijk zu debattieren. Hintergrund ist offenbar die wieder aufgewärmte Kampagne einer Gruppe von Professoren und Autoren der von Jongen herausgegebenen Schriftenreihe „HfG-Forschung“, die dem Philosophen vorwarfen, „reaktionäre, fremden- und frauenfeindliche Positionen“ zu vertreten und „die Neue Rechte salonfähig zu machen“. Jongen ist stellvertretender Landessprecher der AfD in Baden-Württemberg.

Von Enno-Martin Cramer Weiterlesen →

taz.de: «Wie Rechtspopulisten polarisieren – Der Krieg der Worte»

fnp.de vom 06.02.2016

Das Personal der AfD vertut sich nicht versehentlich in Inhalt und Ton: Wenn Frauke Petry von Schusswaffen an der Grenze und Björn Höcke von Staatskrise spricht, dann soll das den Zorn jener schüren, die ihr Unbehagen nicht selbst formulieren können. Das wird funktionieren, so lange „Wir schaffen das“ ein Mantra ist – und kein Ziel, das mit allen Beteiligten diskutiert wird.

VON CORNELIE BARTHELME

Marc Jongen dazu: DER KRIEG DER WORTE sei in Deutschland ausgebrochen, konstatiert dieser Artikel. Das ist richtig, aber warum ist das so? Weil die Regierenden Zustände geschaffen haben, die nur noch die allerschärfste Verurteilung verdienen. Die Strategie der machthabenden Eliten besteht augenscheinlich darin, die Kritiker ihrer Politik zu diffamieren, ja ihnen perfiderweise die Verantwortung für die sich vertiefende Krise in die Schuhe zu schieben. Muss man sich dann wundern, wenn Wut und Hass auf Seiten des so behandelten „Packs“ steigen? Man versuche es doch einmal mit ehrlichem Dialog und man wird erleben, dass dann auch allmählich das Vertrauen der Menschen in Politik und Presse zurückkehren wird. Man kann es nicht oft genug wiederholen: Die AfD will die Demokratie wiederbeleben, den Rechtsstaat verteidigen! Wer anderes behauptet, unterliegt entweder einem tragischen Missverständnis oder betreibt üble Hetze.

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sueddeutsche.de: «Umgang mit der AfD – Alles was hilft, ist leidenschaftliche Rhetorik»

sueddeutsche.de vom 03.02.2016

Weder Talkshowverbot noch Verfassungsschutz können gegen die Affektpolitik der AfD etwas ausrichten. Doch es gibt ein Mittel, um die AfD unter Druck zu setzen.

Von Lothar Müller

Marc Jongen dazu: „Nichts wäre derzeit wünschenswerter als eine Sternstunde diskursiver rhetorischer Leidenschaft im Parlament“ schreibt die SZ in diesem Artikel. Das ist wohl wahr. Trotzdem ist der Artikel leider eine Sternstunde (oder -minute) des journalistischen Irrtums. Wenn er nämlich meint, u.a. unter Bezugnahme auf mich, die AfD fürchte die Debatte in Parlamenten, wolle und könne nicht argumentieren, so ist das genaue Gegenteil wahr. Eben diese leidenschaftlichen Debatten im Parlament wollen wir wieder führen, es muss dort wieder über echte politische Alternativen gestritten werden! Wenn der Autor beklagt, dass „CDU, SPD und CSU, Grüne und Linke“ diese Leidenschaft vermissen lassen, dass „eine Rede der Kanzlerin, die ihre Position in eine „große Erzählung“ über den Ursprung der Krise und die Gründe für ihren „Alleingang“ einbettet“ bisher ausgeblieben ist, dann sollte er sich fragen, ob dies vielleicht mit der geistigen und moralischen Korruption dieser Parteien zu tun haben könnte. Und ob nicht vielleicht die AfD die Kraft sein könnte, die dem zum Abnickverein herabgewürdigten Parlament wieder neues Leben einhauchen wird.

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sueddeutsche.de: «Zorn, Hass, Revolte: die Politik der AfD»

sueddeutsche.de vom 02.02.2016

Die Radikalität der Alternative für Deutschland hat eine Verführungskraft entwickelt, die viele Bürger und Politiker verblüfft. Dahinter steht eine Philosophie.

Von Jens Bisky

Marc Jongen dazu: Die „PHILOSOPHIE der AfD“ wird in diesem Artikel – u.a. unter Bezugnahme auf das FAZ Gespräch mit mir – als reichlich geistlose und unverantwortliche Lust an der Radikalisierung dargestellt. Dieses Missverständnis werden wir nun sukkzessive durch ausführliche programmatische Äußerungen korrigieren. Unser Protest – der freilich die Mobilisierung gewisserer Zornesenergien erfordert – ist kein Selbstzweck! Wir wollen nichts dringender, als zu geordneten, ruhigen Zuständen zurückzukehren, sodass keine Demonstrationen und keine schrillen Töne mehr nötig wären. Solange aber die Regierenden den Rechtsstaat systematisch demolieren, ist ein beherzter, zuweilen auch lautstarker Bürgerprotest notwendig.

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