infosperber.ch: «Basteln an der neuen rechten Weltanschauung»

infosperber.ch vom 18.03.2016

Die Partei «Alternative für Deutschland» ist auf dem Vormarsch. Fortschritte macht auch der weltanschauliche Überbau.

«Klassiker der Ästhetik»: So lautet die Lehrveranstaltung des Philosophiedozenten Marc Jongen an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe im Wintersemester 2015/16. «Im Seminar werden klassische philosophische Texte, die für das Verständnis der Ästhetik wesentlich sind, gelesen und diskutiert», steht in der Ankündigung. Ein akademischer Feingeist? Nicht nur; er kann auch anders. Flüchtlinge sieht er als eine Art Naturkatastrophe, als «schrankenlose Überschwemmung mit Menschen, die auf die lange Dauer nicht integrierbar sind, weil sie einfach zu viele sind und zu fremd». Wer das anders sieht, den bezichtigt er wahlweise einer «überzogen humanitaristischen Moral» oder einer «Hypermoral».

Von Jürg Müller-Muralt

Marc Jongen dazu: „Unabhängigen Journalismus“ und „Ergänzendes zu den Mainstream Medien“ will INFOsperber.ch laut Selbstbeschreibung bieten. Dieser Artikel über mich wird diesem Anspruch allerdings nicht ganz gerecht (um es vorsichtig zu sagen).

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swr.de: «Aufstand der Unanständigen»

swr.de vom 11.03.2016

Meinung am 11.3.2016 von Lukas Hammerstein

„Sind wir mal ehrlich, ausnahmsweise. Wir alle spüren den Thymos, jene hoch energetische Kostbarkeit, die der Karlsruher Sloterdijk-Schüler Marc Jongen am Horizont ausmacht. Thymos, jene Spannung aus Wut und, ja, auch Hass, die Großes möglich macht und selbst aus einem durch sich selbst gedemütigten Volk wieder ein stolzes machen kann. Jongen gilt als Philosoph oder Vordenker der AfD, nun, er ist einer ihrer Vorsprecher. Hätten wir ihm früher zugehört, würden wir Sonntagabend nicht aus allen Wolken fallen.“ Weiterlesen →

journalistenwatch.com: «Ein Drachentöter der politischen Artenvielfalt im oberrheinischen Bruchgraben der Demokratie»

journalistenwatch.com vom 10.03.2016

Von Burkhardt Brinkmann

Professor Siegfried Zielinski, seit dem 01.02.2016 Rektor der Karlsruher Hochschule für Gestaltung (Wikipedia) schikaniert den dortigen Dozenten Dr. Marc Jongen für seine AfD-Mitgliedschaft und seine Aktivitäten für die Partei.

Unter dem Titel “ ‚Wer denkt, ist nicht wütend‘ (Theodor W. Adorno)“ hat er am 24.02.2016 „Eine Stellungnahme aus gegebenem Anlass“ verkündet, wonach „Marc Jongen in allen leitungsrelevanten Tätigkeiten durch einen jungen Kollegen ersetzt wird, der das uneingeschränkte Vertrauen des neuen Rektors genießt.„

Marc Jongen dazu: LESENSWERTE ANALYSE der jüngsten Erklärung des neuen Rektors meiner Hochschule, mit der dieser meinte, sich von mir und der AfD abgrenzen zu müssen – inkl. zahlreicher Verweise auf die früheren Akte des Dramas.

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heise.de: «Der Parteiphilosoph der AfD, von dem Anhänger den großen Wurf erwarten»

swrmediathek.de vom 10.03.2016

Von Florian Rötzer

Sloterdijks Schüler ist nicht linkskonservativ wie der Meisterphilosoph, der auf Kritik beleidigt reagierte, sondern „avantgarde-konservativ“

Die AfD, angeblich mehr als andere Parteien beliebt bei Akademikern und nach Anti-Euro zur Ein-Themen-Partei Anti-Migration geworden, hat auch einen Parteiphilosophen, heißt es. Es handelt sich nicht um Peter Sloterdijk oder Rüdiger Safranski, sondern um Marc Jongen, seit 2013 AfD-Mitglied, im Parteivorstand und der Programmkoordinator der AfD in Baden-Württemberg, Mitglied der Bundesprogrammkommission und knapp gescheiterter Europa-Kandidat der AfD, wurde bei Peter Sloterdijk promoviert, war ab 2003 Jahre lang dessen persönlicher Assistent, hat mit diesem Veranstaltungen wie das Seminar „Vom Ereignis zum Event“ bestritten und ist weiter als Akademischer Mitarbeiter für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe tätig.

Nur für die Landtagswahl hat sich Jongen nicht aufstellen lassen, möglicherweise will er gleich bei den nächsten Wahlen in den Bundestag einziehen und das Regionale hinter sich lassen. In Baden-Württemberg kann die AfD nach Umfragen mit mehr als 10 Prozent rechnen. Weiterlesen →

verlag.baz.ch: «Sehnsucht nach Deutschland»

verlag.baz.ch vom 24.02.2016

Marc Jongen ist Parteiphilosoph der AfD. Der Südtiroler hat Grosses vor: Sein Manifest soll Deutschland retten

Von Benedict Neff, Karlsruhe

Marc Jongen dazu: SEHNSUCHT NACH DEUTSCHLAND überschreibt Herr Neff dieses Portrait über mich in der BASLER ZEITUNG. „Sehnsucht nach einem hysterie- und neurosenfreien Deutschland“ hätte es schon eher getroffen. Ich bin auch nicht so überambitioniert, mit meinen Publikationen „Deutschland retten“ zu wollen – das können wir nur gemeinsam erreichen! Bis auf den obligat ironischen Unterton solcher Portraits und einige schiefe Psychologisierungen ist der Artikel aber einigermaßen fair.

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sueddeutsche.de: «Der Wutdenker»

sueddeutsche.de vom 21.02.2016

Marc Jongen gilt als Parteiphilosoph der AfD. Platte Parolen sind ihm fremd. Mit Platon will er das Erregungsniveau heben.

Marc Jongen : sueddeutsche.de : Gerhard Leber

Von Karin Janker

Marc Jongen dazu: WUTDENKER werde ich jetzt in der Süddeutschen Zeitung schon genannt. Was folgt denn als nächstes? „Der philosophierende Berserker“, „Dr. Attila (der Hunne)“…? 😉 In der Sache bringt der Artikel nichts Neues, sondern schreibt aus alten Berichten von längst vergangenen Vorgängen ab, stellt diese als aktuell dar und fügt ihnen ein paar neue Diffamierungen hinzu. Wie etwa: ich schürte Fremdenangst in meinen Vorträgen, was absurd ist und an Verleumdung grenzt.
Eine grobe journalistische Fehlleistung ist der Eindruck zu Beginn, eine studentische Störaktion einer meiner Wahlkampfreden habe an meiner Hochschule in Karlsruhe stattgefunden. Das ist entweder grottenschlecht recherchiert oder eine bewusste Irreführung der Leser – vermutlich eher letzteres. Wie in Online-Artikeln nachzulesen, begab sich der Vorfall in Friedrichshafen und dies auch nicht an einer Hochschule, sondern im Graf-Zeppelin-Haus. Auf die Entfernung der Protestierer musste ich drängen, da sie sich durch störende Zwischenrufe bemerkbar machten.
Wie „fair, offen und neutral“ die SZ berichtet, zeigt sich exemplarisch daran, dass eines der Begleitbilder zu dem Artikel einem tweed von Alexander Salomon, MdL der „Grünen“, entnommen ist, inkl. dem urtoleranten und erzdemokratischen Kommentar: „AfD und Kargida not welcome! Müsste meines Erachtens über allen Türen in Karlsruhe stehen.“ Über allen Artikeln der SZ zur AfD müsste m.E: stehen: „Achtung: Tendenziöser Kampagnenjournalismus!“
Wie Frau Janker am Ende darauf kommt, mein „Ziel“ sei es, in den „Bundesvorstand der AfD einzuziehen“, bleibt ihr Geheimnis. Mein Ziel ist es vielmehr, das politische Klima und die politischen Mehrheitsverhältnisse in Deutschland zu verändern.

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