3sat.de: «AfD und die Kultur»

3sat.de (Video leider wieder offline) vom 12.05.2019

„Öffentlich-rechtliche Journalisten waren am Wochenende dezidiert nicht eingeladen bei der „Ersten Konferenz der freien Medien“ im Berliner Bundestag. Wir sind trotzdem hingegangen.“

Marc Jongen dazu: „AfD und die Kultur“ – INTERVIEW-Beiträge von mir zur AfD-Kulturpolitik im TV-Bericht von 3sat Kulturzeit über die „1. Konferenz der freien Medien“ der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag. Insgesamt wie üblich tendenziös, aber immerhin informativ. Und selbst mein grüner Kontrahent im Bundestag Erhard Grundl muss zugeben: in den letzten 50 Jahren wurde nicht so viel und kontrovers diskutiert im Kulturausschuss, wie seit die AfD dort vertreten ist.

Maimarkt in Mannheim

Heute Sonntag, 28. April, mit Mitstreitern am AfD-Stand auf dem #Maimarkt in Mannheim. Viel Zuspruch von den Besuchern, viele interessante Gespräche. Wer den Weg zu uns findet, aus dem Verblendungsbereich der staatlichen Propagandamedien heraus, der lässt sich fast immer von unseren Argumenten überzeugen. #AfDimBundestag

Repressive Hüpfburgen

jungefreiheit.de vom 22.04.2019

UNIVERSITÄTEN SIND KEINE SCHONRÄUME – Mein Plädoyer für eine freie Debattenkultur. Auch in der aktuellen Druckausgabe der JUNGE FREIHEIT

Linksgerichtete Studenten: Mit Klatsch- und Sprechchören unliebsame Thesen niederbrüllen / Foto: dpa

„Zum wiederholten Mal hat am vergangen Mittwoch der Deutsche Hochschulverband (DHV) seine Sorge um die Einschränkung der Meinungsfreiheit und den Verfall der Debattenkultur an deutschen Universitäten zum Ausdruck gebracht. „Widersprechende Meinungen müssen respektiert und ausgehalten werden. Differenzen zu Andersdenkenden sind im argumentativen Streit auszutragen – nicht mit Boykott, Bashing, Mobbing oder gar Gewalt“, betont DHV-Präsident Bernhard Kempen. Er plädiert ausdrücklich auch dafür, daß es den Meinungsführern aller politischen Parteien möglich sein muß, ihre Ideen an den Universitäten zur Debatte zu stellen.“

Von Marc Jongen

DASEINSWILLE DER DEUTSCHEN ALS VOLK SOLL GEBROCHEN WERDEN!

Meine Rede im Deutschen Bundestag am 5.4.2019 zum Antrag „Jugend erinnert“ der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD, der die Erinnerung an die Folgen von Diktatur und Gewaltherrschaft weiter intensivieren will: „Die Jugend soll systematisch zu Schuld und Scham über ihr Deutschsein erzogen werden. Sie soll mit Deutschland Negatives, ja Böses verbinden und sie soll lernen, sich an einen Gedanken zu gewöhnen: Deutschland hat eigentlich kein historisches Lebensrecht, es ist gut wenn Deutschland verschwindet, besser ist es, andere nehmen hier unseren Platz ein.“

DEUTSCHE MUSEEN VOR DEM SCHULDDISKURS DER POSTKOLONIALISTEN SCHÜTZEN!

Am gestrigen 3. April fand eine öffentliche Anhörung des Bundestagsausschuss für Kultur und Medien zum Thema „Kulturpolitische Aufarbeitung des Sammlungsgutes aus kolonialen Kontexten“ statt. Die Süddeutsche Zeichnung bezeichnet die Sitzung hier als „packenden politischen Sport“: sueddeutsche.de
Als kulturpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion stellte ich zunächst klar (siehe VIDEO 01:20:40-01:23:50), dass die AfD die beiden ideologischen Anträge von Grünen und FDP ablehnt. Die Anträge überbieten sich in dem Versuch, die deutsche Kolonialzeit einseitig als Ära von Unrecht und Unterdrückung zu brandmarken.
Weiter machte ich deutlich, dass die laufende Rückgabedebatte vor allem an daran krankt, dass geltendes Recht mit moralischem Druck ausgehebelt werden soll. Alle Ansprüche, die erhoben werden, sind rechtlich verjährt. Bestätigt sehe ich mich durch den Sachverständigen Prof. Ludwig von Pufendorf, der in der Sitzung die „Trennung von Moral und Recht“ bei Restitutionsfragen als „verheerend“ bezeichnete.
Diese Sachlage wird gerne mit dem Hinweis auf Schuld und Verantwortung überspielt. Das Tremolo von der Schuld, die wir Deutsche in der Kolonialzeit auf uns geladen haben und der wir uns ständig bewusst sein sollen, stimmen vor allem Linke, Grüne, aber auch Sachverständige wie die französische Kunsthistorikerin und Macron-Beraterin Bénédicte Savoy an. Sie erklärte einmal, sie interessiere vor allem, „wie viel Blut von einem Kunstwerk“ tropfe.
Man merkt an Äußerungen wie diesen die Absicht und ist verstimmt. Kritiker, die sich nicht politisch korrekt in der Rückgabedebatte äußern, sollen moralisch ins Abseits gedrängt werden. Mich und die AfD wird das nicht daran hindern, in dieser Angelegenheit weiter klar und deutlich auf die wahren Absichten der postkolonialistischen Akteure hinzuweisen.

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