fnp.de: «Streitgespräch mit AfD abgesagt»

fnp.de vom 13.07.2016

„Das für Sonntag, 17. Juli, angekündigte Streitgespräch mit Prof. i.R. Eike Hennig, politischer Soziologe, und Marc Jongen, stellvertretender Sprecher der AfD Baden-Württemberg, wurde abgesagt.“

Marc Jongen dazu: Anstatt MIT uns wird jetzt ÜBER uns gesprochen! Am Sonntag, dem 17.7.2016 um 11 Uhr sollte im Gallus Theater in Frankfurt a.M. ein Streitgespräch zwischen dem Soziologen Prof. Dr. Eike Hennig und mir unter dem Titel „Was wollen die neuen Rechtsintellektuellen?“ stattfinden. Aufrufe zur Störung der Veranstaltung durch linke Gruppierungen – die damit wohl ihre „Toleranz“ beweisen wollten – führten schließlich zur Absage. Stattdessen ist man jetzt dort unter sich und diskutiert über „Wie umgehen mit den neuen Rechtsintellektuellen?“. (Auf keinen Fall mit ihnen direkt reden, darüber ist man sich ja schonmal einig.) Es sind auch die Gegner der ursprünglichen Veranstaltung eingeladen – so sieht linke „Diskussionskultur“ derzeit aus, es ist ein Trauerspiel… (Wobei sich die Veranstalter redlich bemüht haben – sie konnten ihre „Kettenhunde“ aber nicht im Zaum halten.)

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sueddeutsche.de: «Nun sag, AfD, wie hast du’s mit dem Judentum?»

sueddeutsche.de vom 06.07.2016

Von Lothar Müller

Der Konflikt um Wolfgang Gedeon zeigt: In der AfD tobt der Kampf, wie man den Holocaust am besten instrumentalisiert.

Marc Jongen dazu: KOMMENTAR zu dem Gespräch zwischen Götz Kubitschek und mir über die Causa Gedeon in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG. Der Autor referiert durchaus fair und zutreffend meine Position. Ich denke, dass er auch Götz Kubitschek nicht unrecht tut. Es geht mir NICHT darum, Maulkörbe in der AfD zu verhängen, sondern umgekehrt sicherzustellen, dass wir auch weiterhin politisch schlagkräftig bleiben! Geduldeter Antisemitismus oder auch „nur“ Antijudaismus wirkt – abgesehen von der moralischen Komponente – auch in politischer Hinsicht wie ein lähmendes Gift. Eine derart kontaminierte Partei wird – auch wenn sie Berechtigtes vorträgt – nicht mehr ernst genommen, man hat gegen sie leichtestes Spiel. Wenn die Mitglieder das begreifen, dann wird der unselige Riss, der jetzt durch die Parteibasis geht, auch rasch wieder zu schließen sein. Nur im Vorspann des Artikels findet sich ein Tribut an die Lügenpresse: „In der AfD tobt der Kampf, wie man den Holocaust am besten instrumentalisiert.“ Wenn das, was ich hier und im Gespräch mit Kubitschek sage, Instrumentalisierung des Holocaust ist, was ist dann der Mainstream-Umgang damit?

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ef-magazin.de: «Warum Petry am Ende wie ein begossener Pudel neben Wolfgang Gedeon vor der Kamera stand»

ef-magazin.de vom 06.07.2016

Von André F. Lichtschlag

Versuch einer Einordnung der Ereignisse mit einer Tüte Popcorn in der Hand

Mein gestriger Kommentar zur angestrebten Neugründung der AfD-Fraktion durch Jörg Meuthen und weitere zwölf Abgeordnete in Baden-Württemberg – formal durch Austritt aus der bisherigen Fraktion eingeleitet – verdient einen Nachschlag, denn erstens hat auch der Mainstream bis heute nicht verstanden, worum es hier wirklich geht. Und zweitens trieb es Frauke Petry am Abend in Stuttgart noch einmal auf die Spitze, was einen zweiten Blick nötig macht. Weiterlesen →

heise.de: «Baden-Württemberg: AfD-Fraktion hat sich gespalten»

heise.de vom 06.07.2016

Von Peter Mühlbauer

Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg erreichte die Alternative für Deutschland (AfD) aus dem Stand einen Stimmenanteil in Höhe von 15,1 Prozent. Der sorgte dafür, dass die erst 2013 gegründete und 2015 das erste Mal gespaltene Partei gleich mit 23 Abgeordneten in den Stuttgarter Landtag einziehen konnte. Weiterlesen →

jungefreiheit.de: «Den politischen Gegner freut dieser Vorgang»

jungefreiheit.de vom 23.06.2016

Interview mit Prof. Dr. Werner J. Patzelt zur AfD und dem Fall Gedeon

Die AfD hat sich im Fall Gedeon auf einen Kompromiß geeinigt. Für den Dresdner Politikwissenschaftler Werner Patzelt ist die Entscheidung nachvollziehbar, dennoch warnt er, in der Frage auf Zeit zu spielen. Es gehe darum, was die AfD sein wolle: eine staatstragende Partei rechts der CDU, oder eine Sammlungsbewegung von rechten Spinnern.

Marc Jongen dazu: Prof. Werner Patzelt bestätigt meine Einschätzung im Fall Gedeon (Dass der AfD diese Debatte nun von der Öffentlichkeit aufgezwungen bekommt, in unangenehm, aber wir sollten es als Chance begreifen, unsere Positionen zu klären und uns als Partei zu festigen).

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suedkurier.de: «Wolfgang Gedeon spielt auf Zeit – „aus Fürsorge für Fraktion und Partei“»

suedkurier.de vom 22.06.2016

AfD-Politiker Wolfgang Gedeon lässt seine Fraktionsmitgliedschaft ruhen. Fachleute sollen nun seine Schriften prüfen.

Von Gabriele Renz

Marc Jongen dazu: Bericht mit Informationen zu den personellen Frontlinien im Fall Gedeon. Es muss der AfD gelingen, die strittigen Fragen auf der Sachebene, möglischt unabhängig von persönlichen Machtkämpfen zu klären. Siehe auch Umfrage zum Abstimmen im Artikel, ob die Gutachten ein tauglicher Weg dazu sind.

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