taz.de: «Wie Rechtspopulisten polarisieren – Der Krieg der Worte»

fnp.de vom 06.02.2016

Das Personal der AfD vertut sich nicht versehentlich in Inhalt und Ton: Wenn Frauke Petry von Schusswaffen an der Grenze und Björn Höcke von Staatskrise spricht, dann soll das den Zorn jener schüren, die ihr Unbehagen nicht selbst formulieren können. Das wird funktionieren, so lange „Wir schaffen das“ ein Mantra ist – und kein Ziel, das mit allen Beteiligten diskutiert wird.

VON CORNELIE BARTHELME

Marc Jongen dazu: DER KRIEG DER WORTE sei in Deutschland ausgebrochen, konstatiert dieser Artikel. Das ist richtig, aber warum ist das so? Weil die Regierenden Zustände geschaffen haben, die nur noch die allerschärfste Verurteilung verdienen. Die Strategie der machthabenden Eliten besteht augenscheinlich darin, die Kritiker ihrer Politik zu diffamieren, ja ihnen perfiderweise die Verantwortung für die sich vertiefende Krise in die Schuhe zu schieben. Muss man sich dann wundern, wenn Wut und Hass auf Seiten des so behandelten „Packs“ steigen? Man versuche es doch einmal mit ehrlichem Dialog und man wird erleben, dass dann auch allmählich das Vertrauen der Menschen in Politik und Presse zurückkehren wird. Man kann es nicht oft genug wiederholen: Die AfD will die Demokratie wiederbeleben, den Rechtsstaat verteidigen! Wer anderes behauptet, unterliegt entweder einem tragischen Missverständnis oder betreibt üble Hetze.

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sueddeutsche.de: «Umgang mit der AfD – Alles was hilft, ist leidenschaftliche Rhetorik»

sueddeutsche.de vom 03.02.2016

Weder Talkshowverbot noch Verfassungsschutz können gegen die Affektpolitik der AfD etwas ausrichten. Doch es gibt ein Mittel, um die AfD unter Druck zu setzen.

Von Lothar Müller

Marc Jongen dazu: „Nichts wäre derzeit wünschenswerter als eine Sternstunde diskursiver rhetorischer Leidenschaft im Parlament“ schreibt die SZ in diesem Artikel. Das ist wohl wahr. Trotzdem ist der Artikel leider eine Sternstunde (oder -minute) des journalistischen Irrtums. Wenn er nämlich meint, u.a. unter Bezugnahme auf mich, die AfD fürchte die Debatte in Parlamenten, wolle und könne nicht argumentieren, so ist das genaue Gegenteil wahr. Eben diese leidenschaftlichen Debatten im Parlament wollen wir wieder führen, es muss dort wieder über echte politische Alternativen gestritten werden! Wenn der Autor beklagt, dass „CDU, SPD und CSU, Grüne und Linke“ diese Leidenschaft vermissen lassen, dass „eine Rede der Kanzlerin, die ihre Position in eine „große Erzählung“ über den Ursprung der Krise und die Gründe für ihren „Alleingang“ einbettet“ bisher ausgeblieben ist, dann sollte er sich fragen, ob dies vielleicht mit der geistigen und moralischen Korruption dieser Parteien zu tun haben könnte. Und ob nicht vielleicht die AfD die Kraft sein könnte, die dem zum Abnickverein herabgewürdigten Parlament wieder neues Leben einhauchen wird.

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nrc.nl: «Duitsland ja, Wilders nee»

nrc.nl vom 04.02.2016

Interview Marc Jongen, Alternative Für Deutschland De rechts-populistische partij Alternative für Deutschland staat derde in de peilingen. Een taboe is doorbroken.

Marc Leijendekker

Marc Jongen dazu: Hier mal ein sehr faires INTERVIEW mit mir. Leider – wohl kein Zufall – nur auf Niederländisch. Hier kann man es zumindest automatisch übersetzen lassen („Niederländisch“ einstellen): https://translate.google.de/

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sueddeutsche.de: «Zorn, Hass, Revolte: die Politik der AfD»

sueddeutsche.de vom 02.02.2016

Die Radikalität der Alternative für Deutschland hat eine Verführungskraft entwickelt, die viele Bürger und Politiker verblüfft. Dahinter steht eine Philosophie.

Von Jens Bisky

Marc Jongen dazu: Die „PHILOSOPHIE der AfD“ wird in diesem Artikel – u.a. unter Bezugnahme auf das FAZ Gespräch mit mir – als reichlich geistlose und unverantwortliche Lust an der Radikalisierung dargestellt. Dieses Missverständnis werden wir nun sukkzessive durch ausführliche programmatische Äußerungen korrigieren. Unser Protest – der freilich die Mobilisierung gewisserer Zornesenergien erfordert – ist kein Selbstzweck! Wir wollen nichts dringender, als zu geordneten, ruhigen Zuständen zurückzukehren, sodass keine Demonstrationen und keine schrillen Töne mehr nötig wären. Solange aber die Regierenden den Rechtsstaat systematisch demolieren, ist ein beherzter, zuweilen auch lautstarker Bürgerprotest notwendig.

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AfD-Politiker lehrt in Karlsruhe – Wirbel an der Hochschule für Gestaltung

stuttgarter-zeitung.de vom 02.02.2016

Der AfD-Politiker und Philosophie-Dozent Marc Jongen, ein Zögling des früheren Präsidenten Peter Sloterdijk, lehrt an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Das gefällt dort nicht allen – der Asta plant eine Vollversammlung.

Von Stefan Jehle

Marc Jongen dazu: Nun rührt auch die Stuttgarter Zeitung die bereits abgestandene Suppe vom Protest an meiner Hochschule nochmals auf. Wie immer bei derartigen künstlichen Skandalen sind die Leserkommentare eigentlich das Interessanteste.

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AfD setzt voll auf das Thema Flüchtlingskrise

suedkurier.de vom 28.01.2016

Die AfD-Wahlkampfveranstaltung lockte 100 Zuhörer in den Weinbrennersaal. Gemeinderäte verteilen Protest-Flugblätter

Im Vorfeld der AfD-Veranstaltung hatten die Wogen hoch geschlagen. Einige Gemeinderäte hätten es gerne gesehen, wäre der ihrer Ansicht nach nicht demokratischen Partei der Saal verwehrt worden. Die von manchen geäußerten Befürchtungen, es könne sogar Ausschreitungen geben, bewahrheiteten sich allerdings nicht. Die einzige Störung, mit denen die AfD in Bad Dürrheim zu kämpfen hatte, war die des quietschenden Mikrofons.

AfD setzt voll auf das Thema Flüchtlingskrise, Südkurier 01.2016 Weiterlesen →

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