zeit.de: «Ab in die Ecke»

zeit.de vom 03.10.2018

„Die Frankfurter Buchmesse setzt rechte Verlage an den Katzentisch.“

Von Mariam Lau

Marc Jongen dazu: Die JUNGE FREIHEIT ist die Stimme des gesunden Menschenverstandes und der staatspolitischen Vernunft in der deutschen Presselandschaft. Die Frankfurter Buchmesse, die am Mittwoch ihre Tore öffnet, verbannt den Stand dieser bürgerlich-konservativen, in Teilen sogar rechtsliberalen Wochenzeitung in einen toten Winkel, wohin sich kaum Laufkundschaft verirren wird. Begründet wird das mit der Sicherheit: es sei in der Vergangenheit zu Handgreiflichkeiten vor dem Stand der JF gekommen. Was für ein heuchlerisches Argument! Die Messeleitung knickt nicht nur vor den linksradikalen Feinden der Meinungsfreiheit ein, sie macht hintenrum auch noch gemeinsame Sache mit ihnen, indem sie sich seitens der gewalttätigen Linken den willkommenen Anlass zur Verbannung der JF liefern lässt. Wenn selbst Mariam Lau von DIE ZEIT schreibt, dieses Vorgehen sei „nicht einzusehen“, dann sollte die Messeleitung beschämt umdenken und ihren Fehler schleunigst korrigieren.

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