zeit.de: «Ab in die Ecke»

zeit.de vom 03.10.2018

„Die Frankfurter Buchmesse setzt rechte Verlage an den Katzentisch.“

Von Mariam Lau

Marc Jongen dazu: Die JUNGE FREIHEIT ist die Stimme des gesunden Menschenverstandes und der staatspolitischen Vernunft in der deutschen Presselandschaft. Die Frankfurter Buchmesse, die am Mittwoch ihre Tore öffnet, verbannt den Stand dieser bürgerlich-konservativen, in Teilen sogar rechtsliberalen Wochenzeitung in einen toten Winkel, wohin sich kaum Laufkundschaft verirren wird. Begründet wird das mit der Sicherheit: es sei in der Vergangenheit zu Handgreiflichkeiten vor dem Stand der JF gekommen. Was für ein heuchlerisches Argument! Die Messeleitung knickt nicht nur vor den linksradikalen Feinden der Meinungsfreiheit ein, sie macht hintenrum auch noch gemeinsame Sache mit ihnen, indem sie sich seitens der gewalttätigen Linken den willkommenen Anlass zur Verbannung der JF liefern lässt. Wenn selbst Mariam Lau von DIE ZEIT schreibt, dieses Vorgehen sei „nicht einzusehen“, dann sollte die Messeleitung beschämt umdenken und ihren Fehler schleunigst korrigieren.

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zeit.de: «AfD-Parteitag stimmt für eigene Parteistiftung»

zeit.de vom 30.06.2018

„Mit der Anerkennung der Desiderius-Erasmus-Stiftung beendet die AfD einen langen, teils emotional geführten Streit. Der Zielkonflikt aber bleibt.“

Von Tilman Steffen

Marc Jongen dazu: GRATULATION an Erika Steinbach und Prof. Max Otte zur Anerkennung der DESIDERIUS ERASMUS STIFTUNG als parteinahe Stiftung der AfD gestern Abend auf dem Bundesparteitag in Augsburg! Ich selbst hatte bis zuletzt für die Doppelanerkennung Erasmus/Stesemann geworben. Nichtsdestotrotz freue ich mich, dass die AfD nun ebenfalls eine parteinahe Stiftung – mit einer sehr erfahrenen Vorsitzenden und einem hochkarätigen Kuratorium – hat. Glücklicherweise hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass wir eine Stiftung brauchen, um Waffengleichheit mit den Altparteien herzustellen. Die Umbenennung in Gustav-Stresemann-Stiftung, die der siegreiche Antrag weiterhin als Ziel formuliert, wird nun sicherlich schwieriger, als es bei gleichzeitiger Anerkennung der Gustav-Stresemann-Stiftung der Fall gewesen wäre. Ich hoffe aber und werde mich dafür einsetzen, dass sie trotzdem gelingt, denn Gustav Stresemann ist der Name, der der AfD am besten zu Gesicht steht.
Erfreulich übrigens, dass die Presse, hier beispielhaft die ZEIT, einigermaßen objektiv über die Vorgänge berichtet.

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zeit.de: «Rechte reden lassen»

zeit.de vom 03.11.2017

„Nazikeule? Totalitarismuskeule? Der AfD-Philosoph Mark Jongen durfte am Hannah Arendt Center in New York sprechen. Nun tobt auch an amerikanischen Unis der Kulturkampf.“

Von Hannes Bajohr

Marc Jongen dazu: DAS VERBOTENE IST GESCHEHEN, meint dieser Systemagent der PRAWDA, pardon, der ZEIT, ich hätte nie an der Konferenz über „die Krise der Demokratie“ am Hannah Arendt Center / New York teilnehmen dürfen. Man habe einer „rechtsextremen Ideologie“ damit „eine Bühne geboten“, dafür dürfe an akademischen Institutionen „kein Platz sein“. (Ich übersetze den etwas gewählteren Duktus im Artikel in den üblichen Systemjargon, von dem er im Ergebnis nicht abweicht). „Hannah Arendts Vermächtnis missbraucht“ sieht hier auch die SPD-gesteuerte „Frankfurter Rundschau“: fr.de
Wie rechtfertigt die ZEIT ihren Ruf nach Zensur? Ich hätte aus meinem Auftritt durch Facebook-Posts politisches Kapital geschlagen, ihn nämlich als „Sieg für die politische Debattenkultur und für unsere Sache“ verbucht. Wie schändlich! Wenn Leute wie Judith Butler, Mitunterzeichnerin des offenen Briefs gegen meinen Auftritt, und andere Gender-Aktivist*innen ihre akademische Position tagtäglich zur Propaganda für ihr ideologisches politisches Programm nutzen, das auf einem unverhohlenen Ressentiment gegen die als „Heteronormativität“ verunglimpfte Heterosexualität fußt, so ist dies selbstverständlich in allerbester Ordnung. Wenn linkskulturalistische Aktivisten ihren Hass gegen alle(s) „Weiße“ bei jeder sich bietenden Gelegenheit offen zur Schau stellen, so hat das mit Rassismus natürlich rein gar nichts zu tun. Wenn der Occupy Wall Street Gründer auf der Bühne des Arendt Centers zur „Revolution“, m.a.W. zur Abschaffung der gegenwärtigen demokratischen Ordnung mit gewaltsamen Mitteln, aufruft, so gehört das zum akademischen guten Ton.
Aber wehe, man weist in aller Bescheidenheit darauf hin, dass die Grenzen eines Staates vielleicht dazu da sein könnten, respektiert und geschützt zu werden, dass über massive Eingriffe in die nationale Souveränität, wie den ESM Schirm, das Volk womöglich befragt werden sollte, oder dass ohne ein Wir-Gefühl von hinreichender Stärke das Land in Parallelgesellschaften zerfallen könnte, die die Demokratie gefährden. Dann fasst ein kalter Schauder die akademische Gemeinde, wie taub muss man dann sein, die braunen Bataillone nicht schon wieder marschieren zu hören – dann gilt: „Wehret den Anfängen“!
Diesen Leuten gilt als ausgemacht, was „unsere Sache“ ist – nämlich irgendwelches „Gedankengut“ zu verbreiten, das die Demokratie (oder das, was sie darunter verstehen) gefährdet. „Unsere Sache“, die Sache der AfD, das ist aber im genauen Gegenteil die Rettung der Demokratie vor ihren furchtbaren linken „Beschützern“. Diese haben zwar jahrelang an den Universitäten über „Radikale Demokratie“ (Mouffe/Laclau) philosophiert, in der wirklich antagonistische Meinungen aufeinanderprallen, aber sie haben offenbar nichts aus diesen neunmalklugen Diskussionen gelernt. Taucht nämlich tatsächlich einmal eine antagonistische Position auf, dann ist es ganz schnell vorbei nicht nur mit der „radikalen“, sondern mit jeglicher Demokratie. Dann schreit man im Chor nach Zensur und Unterdrückung, damit man nur bald wieder unter sich ist und der Lebenslüge weiter frönen kann, die eigene hegemoniale Ideologie sei „widerständig“, sei „demokratisch“, sei „radikal“. Sie ist in Wahrheit längst ein Herrschaftsinstrument eines uniformen Globalismus, der in derartigen Verbots- und Verhinderungsaufrufen seine hässliche, antiliberale Fratze zeigt… (Man beachte auch die über 800 Leserkommentare:) zeit.de

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zeit.de: «AfD: Die Neuen am rechten Rand»

zeit.de vom 20.09.2017

„Bestätigen sich die Umfragen, sitzen bald rund 70 AfD-Abgeordnete im Bundestag. Wer sind sie und welchen Ton werden sie anschlagen? ZEIT ONLINE stellt die Kandidaten vor.“

Von Christina Holzinger, Paul Middelhoff, Karsten Polke-Majewski und Tilman Steffen

Marc Jongen dazu: Hier stellt DIE ZEIT unsere 70 „aussichtsreichsten Kandidaten“ für den Bundestag vor. Nicht ganz so polemisch wie andere Zeitungen derzeit und mit praktischem Menü zur Sortierung nach Bundesländern – aber auch nach „Orientierung“. Letzteres eine fragwürdige Geschichte, ich selbst bin bei „gemäßigt“ gelandet, obwohl ich mich eigentlich als ziemlich „grundsätzlich“ empfinde. Auffällig oft wurde auch das Prädikat „Orientierung unbekannt“ vergeben – aber der Wunsch nach Schubladen ist einfach zu stark. Wichtig ist, dass wir uns durch solche Zuordnungen von Außen nicht auseinanderdividieren lassen und EINIG BLEIBEN!

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zeit.de: «Frei zu reden»

zeit.de vom 30.03.2017

„Wann immer Intellektuelle oder Politiker der Neuen Rechten in Theatern oder Universitäten auftreten sollen, formiert sich Protest. Ist das wünschenswert?“

Von Elisabeth von Thadden

Marc Jongen dazu: EINIGE HAKEN schlägt E. v. Thadden in diesem späten Kommentar zur Absage des Zürcher Podiums und anderer Veranstaltungen mit AfD-Vertretern, der vor zwei Wochen schon als Feuilleton-Aufmacher in der gedruckten ZEIT und jetzt auch online erschienen ist.
„Nein, niemand, der eine öffentliche Institution wie eine Bühne oder eine Universität verantwortet, muss sich in seinem Haus einem vermeintlichen Miteinanderredegebot beugen.“ – soweit die Konzession an den links“liberalen“ Zeitgeist. Der Zensurvorwurf an die Verhinderer des Podiums laufe ins Leere, wofür ein erstaunliches Argument vorgebracht wird. Nämlich dass „es, wenn man mal ehrlich ist, ohnehin kaum gelingen kann, den Rechten keine Bühne zu bieten.“ Also kann man es ja getrost mal versuchen und bleibt dennoch „offen und tolerant“ – nette Logik.
Sodann erwägt Frau von Thadden, dass man, quasi gnadenhalber, das Gespräch mit den „Neuen Rechten“ vielleicht doch suchen sollte, weil es sonst nicht mehr so gut bestellt sein könnte um die eigene Liberalität:
„Gespräch bedeutet, sich für bisher Ungesagtes, Unbekanntes zu öffnen. Das heißt ja nicht, deshalb die eigene Haltung zu verlieren. Sondern für bisher Fremdes im anderen und in einem selbst offen zu sein, um diese Binsenweisheit der Psychoanalyse einmal ganz untherapeutisch zu wiederholen.“
Was sich fast schon wie ein Fassen an die eigene Nase anhört, wird im Schlusssatz indes wieder ins Gegenteil verkehrt, der (un)therapeutische Ratschlag war an den politischen Gegner gerichtet: „Genau diese Offenheit für bisher Fremdes will die neue rechte Elite nicht. Denn damit würde ihre Dramatisierung des Eigenen gefährdet.“
Also doch wieder die alte verquere Logik: Weil die anderen (angeblich) „nicht offen“ sind und gar nicht diskutieren wollen, verweigern wir das Gespräch mit Ihnen und zeigen so unsere „Toleranz“. Absurder geht’s nimmer.
Der Artikel ist in seinem unschlüssigen Mäandern ein Symptom für die Ratlosigkeit des Mainstream-„Liberalismus“ im Umgang mit wirklich oppositionellen Positionen. Solange diese angstgetriebene Unschlüssigkeit vorherrscht und man sich nicht auf die urliberalen Prinzipien der Rede- und Meinungsfreiheit – sowie des offenen Meinungsaustauschs – besinnt, haben die linksextremen Überzeugungstäter leichtes Spiel, die Mainstream-Liberalen bei ihren Verhinderungs- und Unterdrückungsaktionen mit in Geiselhaft zu nehmen.

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zeit.de: «Soll man mit der AfD reden? Man muss»

zeit.de vom 01.03.2017

„Mit einem schrillen Protestbrief wollen Kulturschaffende den Auftritt eines AfD-Exponenten in Zürich verhindern – womöglich mit Erfolg. Wo bleibt die Toleranz?“

Von Lucien Scherrer

Marc Jongen dazu: Neueste Folgen vom SCHWANK aus ZÜRICH. Hier ein Radiobeitrag im SRF zu den Protesten gegen meinen geplanten Auftritt: http://www.srf.ch/sendungen/kultur-kompakt/debatte-um-podium-im-theaterhaus-gessnerallee Die darin erwähnte linksversiffte WOZ legt hier nach: http://www.woz.ch/1709/gessnerallee-podium/ohne-not-laesst-man-sich-benutzen Die NZZ berichtet vernünftig hier: https://www.nzz.ch/zuerich/afd-chefideologe-marc-jongen-in-zuerich-protest-gegen-afd-auftritt-zeigt-wirkung-ld.148621 und kommentiert noch vernünftiger (SEHR LESENSWERT) hier: https://www.nzz.ch/zuerich/afd-chefideologe-marc-jongen-in-zuerich-die-unheimliche-macht-der-wutkuenstler-ld.148534 Selbst DIE ZEIT hat nicht viel Verständnis für den Protest der „Kulturschaffenden“ http://www.zeit.de/2017/10/zuerich-afd-marc-jongen-auftritt-proteste Der unten verlinkte Kommentar aus dem TAGESANZEIGER trifft den Nagel v.a. im Titel auf den Kopf: VERRAT AN DER IDEE.

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