stuttgarter-nachrichten.de: «Marc Jongen – Der Vordenker der AfD»

Printfassung des stuttgarter-nachrichten.de Beitrags vom 12.01.2017:

Von Knut Krohn

Marc Jongen dazu: PORTRAIT über mich in den STUTTGARTER NACHRICHTEN. Auch zu finden in der heutigen gedruckten Ausgabe der STUTTGARTER ZEITUNG. Nach einem Vortragsbesuch in Aalen und einer Begegnung in Karlsruhe schildert Herr Krohn seine persönlichen Eindrücke, die ich im Detail nicht kommentieren will. Mein Eindruck ist, dass manche Pressevertreter anfangen, fairer über die AfD zu berichten, weil sie a) erkennen, dass wir bleiben werden und b) in der Begegnung merken, dass wir nicht die sind, zu denen die Diffamierer und Verleumder uns machen wollen. Bis dieser Trend zum „Mainstream“ wird, ist es allerdings noch ein schönes Stück Weg.

ServusTV: «Aktuelle Runde – Wahlsieg der Angst: Ist der blaue Machtwechsel nur verschoben?»

servustv.com vom 05.12.2016

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Aktuelle Runde – Wahlsieg der Angst: Ist der blaue Machtwechsel nur verschoben? – Gesprächsrunde | Österreich 2016
Die Schlacht um die Hofburg ist geschlagen, das monatelange Chaos um die Bundespräsidentenwahl ist beendet: Alexander Van der Bellen ist Österreichs neuer Bundespräsident. Die einen sind erleichtert, die anderen sind enttäuscht.

Österreich scheint weiter tief gespalten zu bleiben. Kann das neue Staatsoberhaupt beide Seiten wieder vereinen? Die blaue Machtübernahme konnte zwar abgewendet werden. Sind die Freiheitlichen aber dennoch nicht aufzuhalten?

Kann Van der Bellen die Politik verändern? Und wird er die Extreme in Schach halten können?

Gäste:
Norbert Steger, ehem. FPÖ-Bundesparteiobmann und Vizekanzler
Marc Jongen, AfD-Politiker und Philosoph
Josef Broukal, ehem. SPÖ-Politiker
Robert Misik, Journalist

Moderation:
Michael Fleischhacker

bo.de: «AfD-Mann Jongen: „Die Demokratie muss immer verteidigt werden“»

bo.de vom 11.11.2016

AfD-Vordenker Marc Jongen macht sich Sorgen um den Fortbestand der deutschen Kultur / Ein Gespräch über Leitkultur, Flüchtlinge und den rechten Rand der AfD

Die AfD mischt die Parteienlandschaft in Deutschland kräftig auf. Ihr Auftreten ist oft laut und schrill. Der Philosoph Marc Jongen gilt als Vordenker der Partei. Die Mittelbadische Presse hat sich mit Jongen über Leitkultur und die Frage, was deutsch sein bedeutet, unterhalten.

schweizermonat.ch: «Online-Spezial: Über Zustände, die wiederherzustellen sind. Ein Disput zum Thema Konservatismus und Liberalismus.»

schweizermonat.ch vom 06.09.2016

„Vorrede: Im März dieses Jahres kam unser langjähriger und sehr geschätzter Autor Jörg Scheller mit einer Idee auf mich zu. Aus seiner Zeit an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, so Scheller, kenne er den Philosophen Marc Jongen persönlich und wolle mit ihm öffentlich diskutieren, nachdem er Jongens Positionen in einem Essay für DIE ZEIT im Januar dieses Jahres kritisiert und Jongen sich per Online-Statement revanchiert hatte. Jongen, ehemals Assistent von Ex-HfG-Rektor Peter Sloterdijk, hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich – vom bis anhin völlig unbekannten Hochschullehrer zum «AfD-Hausphilosophen» (taz), der seiner konservativen Protestpartei ein intellektuelles Fundament geben will. Jongen nennt das «Avantgarde-Konservatismus» und zieht mit seinen Einlassungen durch die Feuilletons und Kultursendungen. Scheller wolle versuchen, sagte er, seinem ehemaligen Kollegen nicht nur mit «diskursiven Langstreckenwaffen» zu begegnen, sondern eine Diskussion auf Augenhöhe zu führen – den Konservativen mit liberalen Argumenten aus der Reserve locken. Diese Idee fand ich nicht nur anregend, ich hielt Scheller auch an, einen intellektuellen Austausch zu führen, der sich über mehrere Wochen erstrecken sollte – und so ganz bewusst Raum gebe für eine Debatte jenseits populistischen Politgeplänkels.“

Von Jörg Scheller, Marc Jongen

Marc Jongen dazu: VERSUCH EINES DIALOGS zum Thema KONSERVATISMUS UND LIBERALISMUS mit Jörg Scheller, einem ehemaligen akademischen Kollegen, der vor Monaten in der ZEIT einen stark polemischen Artikel über mich verfasst hatte. Dennoch suchte er das Gespräch, was man honorieren muss und das ich ihm also nicht verweigern wollte. Das Ergebnis – als Dialog eher das Dokument eines Scheiterns, als Symptom aber vielleicht umso informativer – ist jetzt im SCHWEIZER MONAT nachzulesen. (Erneut entwickelt sich die Schweiz zum Exil dissidenter deutscher Meinungen und Intellektueller, nachdem die Medien in Deutschland zunehmend gleichgeschaltet werden – oder sich besser gesagt selbst gleichschalten.)
Ins gedruckte Heft hat es der Text auch hier nicht geschafft, da er offenbar den Erwartungen der Redaktion eines „Clash zwischen dem Konservativen und dem Liberalen“ zuwider lief. In die Ecke des gegen „zu viele Freiheiten“ polternden Konservativen wollte ich mich aber nicht schieben lassen, sondern im Gegenteil deutlich machen, dass es nicht mehr weit her ist mit der Liberalität der heutigen „Linksliberalen“. Diese sind eifrig dabei, bereits errungene Freiheiten (der Rede wie des Lebens) wieder abzuschaffen, indem sie sie in Zwangsverordnungen transformieren. Weshalb genuiner Konservatismus sich heute in der paradoxen Lage sieht, auch klassische liberale Werte verteidigen zu müssen. Ganz richtig schreibt daher der Chefredakteur im Vorspann:
„Das hier publizierte Dokument ist Ausdruck eines Phänomens, das gegenwärtig die politische Landkarte Europas spaltet. Es geht nicht mehr nur um liberal und konservativ, links und rechts. Es geht darum, sich darüber zu verständigen, was darunter überhaupt zu verstehen ist. Solange dies nicht ausgemacht ist, kreisen die Debatten früher oder später auf zunehmend aggressive, destruktive Weise um das diffuse Begriffspaar «die» und «uns». Unter dieser bewussten oder unbewussten – sicherlich aber fahrlässigen – Diskursverknappung leiden nicht nur politische Debatten in den Parlamenten, sondern auch die öffentlichen Diskussionen – gedruckt oder am Gartenhag. Der vorliegende Dialog zeigt somit zuvorderst, wie schwer die Bemühungen um Verständigung sind. Und wie dringlich es ist, dass sie fortgesetzt werden.“

deutschlandfunk.de: «Rechtes Denken – Intellektuelle Ansätze einer konservativen Revolution der „Neuen Rechten“»

deutschlandfunk.de vom 07.07.2016



Thema: Rechtes Denken – Intellektuelle Ansätze einer konservativen Revolution der „Neuen Rechten“

Am Mikrofon: Ulrike Burgwinkel

„Gewöhnlich hält man Intellektuelle für politisch links oder für liberal. Doch heute, in Zeiten von Pegida, AfD und anderen rechtspopulistischen Bewegungen in Europa ist auch rechtes Denken im Aufwind. Es gibt Philosophen, Verlage, Blogs, Zeitschriften, die sich dezidiert einer „Neuen Rechten“ zugehörig fühlen. Diese Neue Rechte grenzt sich ab gegen Rechtsradikale und Neonazis. Sie spricht nicht mehr von „Rassen“, sondern vertritt einen „Ethnopluralismus“. Weil die Menschen sich in ihren Kulturen voneinander unterscheiden, sollen sie getrennt voneinander bleiben. Im Mittelpunkt des neuen rechten Denkens steht der Bezug auf das „Eigene“, auf das eigene Volk, die eigene Ethnie – in Abgrenzung zum Fremden. In der Rückbesinnung auf dieses Eigene soll die Lösung der gesellschaftlichen Konflikte liegen. Ein gefährliches Denken, aber eines, meinen mittlerweile auch liberale Intellektuelle, mit dem man sich auseinander setzen muss.“

Von Inge Breuer

deutschlandradiokultur.de: «AfD-Politiker Marc Jongen „Wir sind die Lobby des Volkes“»


deutschlandradiokultur.de vom 02.07.2016

Moderation: Thorsten Jantschek

Marc Jongen dazu: „Wir sind die Lobby des Volkes“ – INTERVIEW auf Deutschlandradio Kultur jetzt hier nachzuhören und zu -lesen. Was am Ende herausgeschnitten wurde: Ich bin heute selbst dann für Deutschland, wenn es gegen Holland spielt (die Mannschaft, für die ich – als geborener Holländer – als Kind und Jugendlicher gehalten hatte. So weit ist es mit meiner Assimilation also schon gekommen 😉

sezession.de: «Der Fall Wolfgang Gedeon – ein Austausch zwischen Marc Jongen und Götz Kubitschek»

sezession.de vom 30.06.2016

Wolfgang Gedeon, baden-württembergischer Landtagsabgeordneter der AfD, hat geschichtsphilosophische Schriften publiziert, deren Inhalt seinen Verbleib in der Fraktion aus Sicht des Bundesvorstands und des Fraktionschefs Jörg Meuthen unmöglich macht. Dr. Marc Jongen gehört dem Landesvorstand der AfD Baden-Württemberg an. Ich habe mit ihm einen Briefwechsel zum Fall Gedeon geführt und kann ihn, autorisiert von uns beiden, in voller Länge präsentieren.

Marc Jongen dazu: Gespräch zwischen Götz Kubitschek und mir über den „Fall Gedeon“.

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