In dieser Ausgabe diskutieren wir die Frage, ob es so etwas wie Rechtsintellektuelle gibt. Es heißt, dass diese bei der Debatte um die aktuelle Völkerwanderung zum Vorschein kommen.
Moderation: René Aguigah
Marc Jongen dazu: Passend zum Feiertag: Radio-Gespräch über „Rechtsintellektuelle“, u.a. mit Analyse meiner kürzlichen Interview-Aussagen durch „Linksintellektuelle“
Droht Europa mit der Zuwanderung wirklich der Untergang? Philosoph Marc Jongen, Chefdenker der Rechtspartei Alternative für Deutschland (AfD), sieht die deutsche Kultur in Gefahr. Er warnt vor «Multikulti-Experimenten» und möchte die Abwehrkräfte stärken.
Marc Jongen ist Philosoph und gilt als enger Vertrauter Peter Sloterdijks. Jongen schafft die ideologische Grundlage der AfD.
Marc Jongen dazu: TV-Bericht über die „Neuen Konservativen“ auf 3SAT / Kulturzeit mit kurzem INTERVIEW-Auftritt von mir. Der Bericht zeigt, dass es im etablierten Kulturbetrieb – trotz oder wegen seiner Linkstendenzen – ein starkes Interesse daran gibt, was im Hintergrund der AfD gedacht wird. Eine zivilisierte Debatte ist in Reichweite, wenn wir erst die Phase der schlimmsten Diffamierungen überwunden haben.
Wie der Philosoph Marc Jongen, ein enger Vertrauter Peter Sloterdijks, die Ideologie der AfD vorantreibt. Und was von den Werten der Partei zu halten ist.
Marc Jongen dazu: POLEMISCHER RUNDUMSCHLAG gegen mich und die AfD auf ZEIT ONLINE. Der Artikel war in der gedruckten Ausgabe bereits am 14.01.2016 erschienen. Der Autor, Jörg Scheller, ist ein Schüler von Prof. Beat Wyss, dem Hauptdrahtzieher der Diffamierungskampagne gegen mich an meiner Hochschule (siehe Posts weiter unten), was vieles, wenn auch noch nicht alles erklärt. Inhaltlich werde ich bald mit einem Artikel zu den psychopolitischen Ursachen und Folgen der Flüchtlings- und Staatskrise reagieren.
An dieser Stelle nur zwei sachliche Klarstellungen:
Scheller beruft sich über weite Strecken auf eine Parteitagsresolution zu „Gender Mainstreaming“ der AfD Baden-Württemberg, an deren Zustandekommen ich erst in der Schlussphase redaktionell beteiligt war. Zwar stehe ich voll und ganz hinter unserem Parteitagsbeschluss, aber der Text kann mir genauso wenig als politisch-philosophischer AUTOR zugeschrieben werden wie sonstige kollektive Verlautbarungen der AfD. Für meine eigenen Texte bin ich persönlich als Autor verantwortlich, für Programme, Resolutionen etc. nur in dem Maße, wie andere Funktionäre der AfD auch. Dieser wichtige Unterschied wird in dem Artikel leider völlig verwischt.
Wenn es außerdem im Vorspann heißt, ich sei ein „enger Vertrauter“ Peter Sloterdijks, so wird die falsche Suggestion aufgebaut, ich würde mein politisches Handeln und Sprechen mit diesem abstimmen, was völlig abwegig ist. Mein politisches Engagement erfolgt gänzlich unabhängig von allen meinen akademischen Kontakten und Tätigkeiten.
Ein letztes, nun meinerseits polemisches Wort zu Schellers Verteidigung der Professoren Beat Wyss und Stephan Trüby. Wenn er diesen „thymotische Verve“ und „stolzes“ Verhalten attestiert, weil sie gegen mich in karrierevernichtender Absicht agitierten, dann hat er gründlich missverstanden, was mit einem gesunden, wohltemperierten Thymos gemeint ist: nämlich kein hinterhältiges Denunziantentum, das in Rundmails die Nazikeule schwingt und sich in persönlichen Diffamierungen ergeht, sondern ein in sich ruhendes Selbstbewusstsein, das den offenen Schlagabtausch mit Anderesdenkenden sucht und diese auch dann (ja gerade dann) anerkennt, wenn sie den Mut haben, sich dem allgemeinen Konformitätsdruck zu entziehen.
Marc Jongen ist Philosophiedozent und stellvertretender Landesvorsitzender der AfD in Baden-Württemberg. Derzeit arbeitet er an einer philosophischen Grundlegung seiner Partei. Die soll die Dekonstruktion von Familie und Volk verhindern.
Die Karlsruher Hochschule für Gestaltung (HfG) streitet um den Philosophen Marc Jongen
Kulturthema am 22.12.2015 von Marie-Dominique Wetzel
An der Karlsruher Hochschule für Gestaltung schwelt schon seit fast zwei Jahren ein Streit um Marc Jongen, Akademischer Mitarbeiter und ehemaliger Assistent des inzwischen in Ruhestand gegangenen Rektors Peter Sloterdijk. Jongen ist Mitglied der rechtskonservativen Afd, der „Alternative für Deutschland“ – und auch deren stellvertretender Sprecher und Programmkoordinator in Baden-Württemberg. Kollegen der HfG kritisieren das, und auch auf Seiten der Studentenschaft wird protestiert. Jetzt haben einige Autoren der hochschuleigenen Schriftenreihe in einem offenen Brief gefordert, Marc Jongen als Herausgeber abzusetzen. Weiterlesen →
swr.de Die Karlsruher Hochschule für Gestaltung (HfG) streitet um den Philosophen Marc Jongen
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In der Karlsruher Hochschule für Gestaltung (HfG) gibt es Unruhe wegen Marc Jongen. Der Philosophie-Dozent und frühere Assistent des ehemaligen Rektors Peter Sloterdijk gilt als einer der führenden Denker der AfD im Land. An der HfG – und nicht nur dort – regt sich Widerstand.
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