Marc Jongen ist der philosophische Kopf der AfD. Ein Gespräch mit dem Karlsruher Sloterdijk-Schüler über das deutsche Volk, den drohenden Verlust kultureller Identität und die Einwanderungspolitik der Regierung
German philosopher Marc Jongen, known for ‘avant-garde conservatism’, is associated with the Alternative fur Deutschland (AfD) party, a controversial political outfit making strident calls against refugees and Islam. Speaking with Subodh Ghildiyal in Stuttgart, Jongen, who teaches philosophy at Karlsruhe University of Design, discussed why more Europeans are turning to a growing right-wing, Angela Merkel’s calculations about refugees – and why he thinks Muslim migrants can’t adjust to life in Germany.
Marc Jongen dazu: INTERVIEW mit „The Times of India“ anlässlich des Bundesparteitags der AfD am 1.5.2016. Für Indien sei das Thema Islam besonders interessant, meinte der Journalist, weil Indien jahrhundertelang unter islamischer Herrschaft stand und noch heute die größte muslimische Bevölkerung weltweit besitzt.
Die Wehrlosigkeit angesichts des Migrantenansturms hat Deutschland erschüttert. Ein ideologischer Riss geht quer durch die Gesellschaft. Es bräuchte ein starkes «Wir», um all jene willkommen zu heissen, die sich das Land zu assimilieren zutraut.
«Die Alternative für Deutschland sieht sich als Gegenentwurf zur herrschenden Polit-Elite. Die Partei hat klare Feindbilder und sucht deutsche Identität in einer Leitkultur. Wird mit der AfD rechtes Denken salonfähig?»
„ttt – titel thesen temperamente“
Marc Jongen dazu: Erwartungsgemäß tendenziöser Beitrag zur AfD-Kulturpolitik inkl. Interview mit mir im Rahmen der Sendung „ttt – titel, thesen, temperamente“ vom 8.5.2016, jetzt als Video online.
«Drei Jahre nach Gründung der AfD hat sich viel verändert. Spektakuläre Wahlerfolge in drei Bundesländern haben die Partei zu einer starken politischen Kraft gemacht. Der AfD-Politiker Marc Jongen gibt im Gespräch Auskunft über den Kulturbegriff der AfD und spricht über Demokratie und den Volkswillen.»
phoenix-Moderator Hans-Werner Fittkau im Talk mit Marc Jongen (Mitgiled der Bundesprogrammkommisssion der AfD) zum Beschluss des ersten Grundsatzprogramms der AfD.
Der Islam sei mit dem Grundgesetz nicht vereinbar, sagen Beatrix von Storch und Alexander Gauland, beide Politiker der rechtspopulistischen AfD. Ihr deutlicher Anti-Islam-Kurs, der auch im Entwurf des Grundsatzprogramms der Partei zu finden ist, stößt auf deutliche Kritik. Hetze, Rassismus und Propaganda nennen Politiker von SPD und CDU diese Positionierung gegen den Islam. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, erklärte, er fühle sich an „Hitler-Deutschland“ erinnert. CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sprach sich dafür aus, in Europa einen eigenen Islam zu kultivieren.
Was will die AfD mit Ihrem Anti-Islam-Kurs bezwecken? Wie muss mit dieser Haltung umgegangen werden? Wie integriert ist der Islam in Deutschland?
Moderatorin Anke Plättner diskutiert mit ihren Gästen: Cemile Giousouf (CDU, Integrationsbeauftragte CDU/CSU-Bundestagsfraktion) Michael Rutz (Publizist) Ender Cetin (Geschäftsführer der Sehetlik-Moschee (D.I.T.I.B.) am Columbiadamm, Berlin) Dr. Marc Jongen (AfD, Mitglied Bundesprogrammkommission)
Marc Jongen dazu: „Kontroverse um Islam“ – hier gibt es die TV-Debatte auf phoenix vom 19.04.2016 jetzt als Video auch online. Bei dieser Gelegenheit danke an alle Kommentatoren, auch an die Kritiker! Letzteren sage ich folgendes:
Im Nachhinein hätte ich an manchen Stellen auch gerne schärfer gekontert. Das es nicht geschehen ist, ist v.a. der mangelnden Routine mit derartigen Live-Formaten geschuldet. Kommt Zeit, kommt Biss! Allerdings stehe ich nicht für einen totalen Konfrontationskurs mit dem Islam im Ganzen. Ein solcher wäre strategisch sehr unklug und letztlich – trotz allem – auch in der Sache nicht gerechtfertigt. Worauf es ankommt, ist ein beharrliches und unbeirrtes Aufzeigen der Punkte, an denen der gegenwärtige Islam unserer Rechtsordnung und unserer Kultur widerspricht, sowie das Einfordern von Gesetzen, die hier Abhilfe schaffen. Man muss die angeblich liberalen Islamvertreter kompromisslos beim Wort nehmen und darf sie so lange nicht aus der Verantwortung entlassen, wie tatsächlich umgesetzt ist, wovon sie behaupten, es sei schon da. Diese zähe, aber sehr wichtige Arbeit wird uns noch lange beschäftigen…
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