heise.de: «AfD: Das „Verschwinden Deutschlands als Kulturnation“ droht»

heise.de vom 04.03.2018

„Die alternativen Welten des kulturpolitischen Sprechers der AfD und die Liebe zum Vaterland“

Von Florian Rötzer

Marc Jongen dazu: Mit ALTLINKEN ABWEHREFLEXEN reagiert Florian Rötzer, Chefredakteur von TELEPOLIS, auf meinen kurzen GRUNDSATZBEITRAG zur AfD-KULTURPOLITIK, die in der Zeitung des Deutschen Kulturrates „Politik und Kultur“ erschienen ist. Mein Text ist hier kulturrat.de und hier kulturrat.de (PDF) (auf Seite 4) nachzulesen.
An Rötzers von klischeehaften Projektionen auf die „bösen Rechten“ strotzendem Kommentar fällt auf, wie sehr das Reflexionsniveau des Gegners unterschätzt wird. Ob in bewusster Manipulationsabsicht der Leser oder in tatsächlicher Unkenntnis der Sachlage, bleibt vorerst unklar, wahrscheinlich in einer Mischung aus beidem. Immerhin schimmert hinter Rötzers Polemik an manchen Stellen ein Weltbild durch, das meine These von der Ent-eignung Deutschland zu 100 Prozent bestätigt: Deutschland gäbe es ja noch nicht so lange, sein Verschwinden dürfe man nicht zu einem welthistorischen Ereignis aufbauschen… Wundert noch jemanden das tagtägliche Versagen der Intellektuellen in diesem Land?

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heise.de: «AfD: Antisemitismusstreit geht in die Verlängerung»

heise.de vom 20.06.2016

Gedeon lässt Fraktionsmitgliedschaft ruhen, bis ein Gutachten fertig ist

Gestern verkündete der umstrittene Konstanzer Landtagsabgeordnete Wolfgang Gedeon, er werde seine Mitgliedschaft in der AfD-Fraktion so lange ruhen lassen, bis ein wissenschaftliches Gutachten die gegen ihn erhobenen Antisemitismusvorwürfe entkräftet oder bestätigt. Dieser Kompromiss war das Ergebnis einer 150 Minuten dauernden Fraktionssitzung, bei der Fraktionschef Jörg Meuthen den Arzt und Ex-Kommunisten eigentlich mit einer Zweidrittelmehrheit ausschließen lassen wollte.

Von Peter Mühlbauer Weiterlesen →

heise.de: «Der Parteiphilosoph der AfD, von dem Anhänger den großen Wurf erwarten»

swrmediathek.de vom 10.03.2016

Von Florian Rötzer

Sloterdijks Schüler ist nicht linkskonservativ wie der Meisterphilosoph, der auf Kritik beleidigt reagierte, sondern „avantgarde-konservativ“

Die AfD, angeblich mehr als andere Parteien beliebt bei Akademikern und nach Anti-Euro zur Ein-Themen-Partei Anti-Migration geworden, hat auch einen Parteiphilosophen, heißt es. Es handelt sich nicht um Peter Sloterdijk oder Rüdiger Safranski, sondern um Marc Jongen, seit 2013 AfD-Mitglied, im Parteivorstand und der Programmkoordinator der AfD in Baden-Württemberg, Mitglied der Bundesprogrammkommission und knapp gescheiterter Europa-Kandidat der AfD, wurde bei Peter Sloterdijk promoviert, war ab 2003 Jahre lang dessen persönlicher Assistent, hat mit diesem Veranstaltungen wie das Seminar „Vom Ereignis zum Event“ bestritten und ist weiter als Akademischer Mitarbeiter für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe tätig.

Nur für die Landtagswahl hat sich Jongen nicht aufstellen lassen, möglicherweise will er gleich bei den nächsten Wahlen in den Bundestag einziehen und das Regionale hinter sich lassen. In Baden-Württemberg kann die AfD nach Umfragen mit mehr als 10 Prozent rechnen. Weiterlesen →

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