freiewelt.net: «Realpolitik oder Fundamentalopposition? – Eine Phantomdebatte in der AfD»

freiewelt.net vom 19.04.2017

„Zuerst klang in Björn Höckes „Dresdner Rede“ eine angebliche Spaltung der AfD in „Fundis“ und „Realos“ an. Jetzt schlägt Frauke Petrys „Zukunftsantrag“ für den Kölner Parteitag in dieselbe Kerbe. Doch diese Reminiszenzen an die Grünen werden künstlich an die AfD herangetragen. Sie vergiften zudem das innerparteiliche Klima. Zeit für eine Klarstellung.“

Von Marc Jongen

Marc Jongen dazu: Mein Beitrag zur (Schein-)Debatte über „FUNDIS UND REALOS“ in der AfD. Der Gegensatz existiert so nicht, und wenn wo er zu existieren scheint, muss er überwunden werden! Wir wollen Fundamentales in diesem Land mit realpolitischen Mitteln verändern, das ist kein Widerspruch.

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tagesanzeiger.ch: «Die Festung Europa muss errichtet werden»

tagesanzeiger.ch vom 10.03.2017

„Proteste verhinderten einen Auftritt des Rechtspopulisten Marc Jongen in der Zürcher Gessnerallee. Der AfD-Vordenker hält diese Reaktion für antidemokratisch.“

Mit Marc Jongen sprach Andreas Tobler

Marc Jongen dazu: INTERVIEW im Zürcher TAGESANZEIGER (mündlich geführt): „Die Festung Europa muss errichtet werden. Sonst sind wir einem Diktator wie Erdogan ausgeliefert, der für uns die Drecksarbeit erledigt, damit wir mit weisser Weste dastehen können. Das ist die Verlogenheit der Merkel-Regierung, dass sie sich mit diesem Despoten ins Boot setzt, der definitiv nicht zu Europa gehört. Europa muss seinen Grenzschutz selbst in die Hand nehmen.“

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limmattalerzeitung.ch: «Deutscher AfD-Politiker soll in Zürich reden – dagegen regt sich Widerstand»

limmattalerzeitung.ch vom 04.03.2017

„Gegen einen Auftritt von AFD-Chefideologe Marc Jongen in Zürich regt sich Widerstand. Im Interview nimmt er Stellung.
Marc Jongen ist Programmchef der Alternative für Deutschland (AfD). Der Philosoph, der einst Peter Sloterdijk assistierte, ist der Vordenker der umstrittenen deutschen Rechtspartei. Auf den 17. März wurde er ins Theaterhaus Gessnerallee eingeladen. Unter dem Titel «Die neue Avantgarde» soll er auf einem Podium mit Vertretern der SVP und der Operation Libero diskutieren. Zahlreiche Kulturschaffende protestierten gegen den Auftritt. Der Regisseur Kevin Rittberger etwa kritisiert Jongen als «Brandstifter», welcher nicht zum Demokratiespektrum gehöre. Das Theater Gessnerallee lädt nun zu einer offenen Diskussion darüber, ob man Jongen wieder ausladen sollte.“

Von Pascal Ritter

Marc Jonge dazu: INTERVIEW mit az nordwestschweiz zum Protest der „Kulturschaffenden“ (klingt schon fast wie „Schutzsuchende“) gegen meine Teilnahme an dem PODIUM in ZÜRICH. Das kleine Telefoninterview wurde noch vor der gestrigen Absage der Veranstaltung geführt.

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Meine Bewerbung als Landessprecher der AfD Baden-Württemberg

Am 4./5. März 2017 wird der LANDESVORSTAND der AfD Baden-Württemberg in Sulz am Neckar neu gewählt. Gestern habe ich meine BEWERBUNG als LANDESSPRECHER auf der Webseite unseres Landesverbands (im internen Mitgliederbereich) bekannt gegeben. Hier die wichtigsten Auszüge daraus:
HAUPTMOTIVATION meiner Bewerbung ist die Sorge um das Schicksal unserer Partei, die – einmal mehr – in eine Krise geraten ist. An möglichst einflussreicher Stelle möchte ich das Meine dazu beitragen, dass wir aus dem elenden Streit und den persönlichen Machtkämpfen herausfinden, uns einen und uns wieder dem widmen, weswegen wir angetreten sind: den politischen Gegner, der Deutschland zu ruinieren droht, zu bekämpfen und sein Zerstörungswerk zu stoppen.
Die VERÄNDERUNG DEUTSCHLANDS zum Besseren kann nur einer starken einigen Partei gelingen, deren verschiedene Strömungen und Akteure einander nicht nur tolerieren, sondern als notwendig anerkennen, um GEMEINSAM das Ziel zu erreichen.
Wir haben die Fehler der herrschenden Politik klar im Blick, wir haben auch die richtigen Ideen, wie es anders zu machen wäre; was uns aber leider noch zu sehr fehlt, sind der zum Erfolg notwendige KORPSGEIST und die innerparteiliche Kompromissfähigkeit. An deren Kultivierung möchte ich arbeiten.
Ebenso wichtig ist es mir auch, weiter Einfluss auf die PROGRAMMATISCHE AUSRICHTUNG der Partei zu nehmen, sodass wir nicht vom Kurs einer scharfen Opposition abweichen, gleichwohl aber unsere Kritik in einer Sprache und mit Argumenten vorbringen, die es dem Gegner nicht erlauben, uns in das übliche Eck zu stellen und uns mit den üblichen Keulen zu traktieren.
Aufgrund meiner beruflichen Situation als akademischer Mitarbeiter an einer Hochschule – ab Herbst 2017 dann, so Gott will, als Abgeordneter zum Deutschen Bundestag –, muss ich meine Bewerbung unter den VORBEHALT stellen, dass sich der Parteitag für ein Zwei- oder Mehrsprechermodell entscheidet. Bei einer Einser-Spitze könnte ich angesichts der dann gegebenen zeitlichen Belastung die Position nicht so ausfüllen, wie die Partei es braucht, und müsste daher auf die Kandidatur verzichten. (Ich sage dies nicht, um dem Parteitag „Vorschriften zu machen“, sondern um über diese Eventualität vorab transparent zu informieren.)
Wir stehen kurz vor einem HISTORISCHEN EREIGNIS: dem Einzug der AfD in den Deutschen Bundestag. Das ist der Ort, an dem unser Kampf um ein anderes und besseres Deutschland erst richtig Fahrt aufnehmen wird und muss. Unseren Landesverband Baden-Württemberg dort – gemeinsam mit unserer Spitzenkandidatin, Dr. Alice Weidel – zu möglichst großem Einfluss und Ansehen zu verhelfen, dafür möchte ich als Landessprecher mit Ihrer Hilfe gerne sorgen. Weiterlesen →

bo.de: «AfD-Mann Jongen: „Die Demokratie muss immer verteidigt werden“»

bo.de vom 11.11.2016

AfD-Vordenker Marc Jongen macht sich Sorgen um den Fortbestand der deutschen Kultur / Ein Gespräch über Leitkultur, Flüchtlinge und den rechten Rand der AfD

Die AfD mischt die Parteienlandschaft in Deutschland kräftig auf. Ihr Auftreten ist oft laut und schrill. Der Philosoph Marc Jongen gilt als Vordenker der Partei. Die Mittelbadische Presse hat sich mit Jongen über Leitkultur und die Frage, was deutsch sein bedeutet, unterhalten. Weiterlesen →

schweizermonat.ch: «Online-Spezial: Über Zustände, die wiederherzustellen sind. Ein Disput zum Thema Konservatismus und Liberalismus.»

schweizermonat.ch vom 06.09.2016

„Vorrede: Im März dieses Jahres kam unser langjähriger und sehr geschätzter Autor Jörg Scheller mit einer Idee auf mich zu. Aus seiner Zeit an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, so Scheller, kenne er den Philosophen Marc Jongen persönlich und wolle mit ihm öffentlich diskutieren, nachdem er Jongens Positionen in einem Essay für DIE ZEIT im Januar dieses Jahres kritisiert und Jongen sich per Online-Statement revanchiert hatte. Jongen, ehemals Assistent von Ex-HfG-Rektor Peter Sloterdijk, hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich – vom bis anhin völlig unbekannten Hochschullehrer zum «AfD-Hausphilosophen» (taz), der seiner konservativen Protestpartei ein intellektuelles Fundament geben will. Jongen nennt das «Avantgarde-Konservatismus» und zieht mit seinen Einlassungen durch die Feuilletons und Kultursendungen. Scheller wolle versuchen, sagte er, seinem ehemaligen Kollegen nicht nur mit «diskursiven Langstreckenwaffen» zu begegnen, sondern eine Diskussion auf Augenhöhe zu führen – den Konservativen mit liberalen Argumenten aus der Reserve locken. Diese Idee fand ich nicht nur anregend, ich hielt Scheller auch an, einen intellektuellen Austausch zu führen, der sich über mehrere Wochen erstrecken sollte – und so ganz bewusst Raum gebe für eine Debatte jenseits populistischen Politgeplänkels.“

Von Jörg Scheller, Marc Jongen

Marc Jongen dazu: VERSUCH EINES DIALOGS zum Thema KONSERVATISMUS UND LIBERALISMUS mit Jörg Scheller, einem ehemaligen akademischen Kollegen, der vor Monaten in der ZEIT einen stark polemischen Artikel über mich verfasst hatte. Dennoch suchte er das Gespräch, was man honorieren muss und das ich ihm also nicht verweigern wollte. Das Ergebnis – als Dialog eher das Dokument eines Scheiterns, als Symptom aber vielleicht umso informativer – ist jetzt im SCHWEIZER MONAT nachzulesen. (Erneut entwickelt sich die Schweiz zum Exil dissidenter deutscher Meinungen und Intellektueller, nachdem die Medien in Deutschland zunehmend gleichgeschaltet werden – oder sich besser gesagt selbst gleichschalten.)
Ins gedruckte Heft hat es der Text auch hier nicht geschafft, da er offenbar den Erwartungen der Redaktion eines „Clash zwischen dem Konservativen und dem Liberalen“ zuwider lief. In die Ecke des gegen „zu viele Freiheiten“ polternden Konservativen wollte ich mich aber nicht schieben lassen, sondern im Gegenteil deutlich machen, dass es nicht mehr weit her ist mit der Liberalität der heutigen „Linksliberalen“. Diese sind eifrig dabei, bereits errungene Freiheiten (der Rede wie des Lebens) wieder abzuschaffen, indem sie sie in Zwangsverordnungen transformieren. Weshalb genuiner Konservatismus sich heute in der paradoxen Lage sieht, auch klassische liberale Werte verteidigen zu müssen. Ganz richtig schreibt daher der Chefredakteur im Vorspann:
„Das hier publizierte Dokument ist Ausdruck eines Phänomens, das gegenwärtig die politische Landkarte Europas spaltet. Es geht nicht mehr nur um liberal und konservativ, links und rechts. Es geht darum, sich darüber zu verständigen, was darunter überhaupt zu verstehen ist. Solange dies nicht ausgemacht ist, kreisen die Debatten früher oder später auf zunehmend aggressive, destruktive Weise um das diffuse Begriffspaar «die» und «uns». Unter dieser bewussten oder unbewussten – sicherlich aber fahrlässigen – Diskursverknappung leiden nicht nur politische Debatten in den Parlamenten, sondern auch die öffentlichen Diskussionen – gedruckt oder am Gartenhag. Der vorliegende Dialog zeigt somit zuvorderst, wie schwer die Bemühungen um Verständigung sind. Und wie dringlich es ist, dass sie fortgesetzt werden.“

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katapult-magazin.de: «Der Philosoph der AfD „Den Islam unter Druck setzen“»

katapult-magazin.de vom 31.08.2016

„Jede Partei hat ihre Denker, auch die AfD. Dr. Marc Jongen ist der einzige bekannte AfD-Politiker, der gleichzeitig auch als Dozent für Philosophie an einer deutschen Hochschule angestellt ist. Wer ist der Lieblingsphilosoph eines in die AfD eingetretenen Philosophen und was denkt er über den offenen Rassismus bei Pegida?“

Ein Interview mit Marc Jongen. Das Interview führte Benjamin Fredrich in Karlsruhe.

Marc Jongen dazu: „Den Islam unter Druck setzen“ – unter den Druck der Aufklärung, der historisch-kritischen Methode und natürlich auch der Gesetzgebung… INTERVIEW im neuen Magazin KATAPULT, das gedruckt schon in der Juli-August-Ausgabe erschienen war, jetzt auch online.

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