tagesanzeiger.ch: «Gemeinsam gegen die AfD»

tagesanzeiger.ch vom 11.03.2017

„Ein Podium mit AfD-Vordenker Jongen wurde abgesagt. Falsch! Man muss den Kampf annehmen, wo man ihn findet.“

Von Milo Rau

Marc Jongen dazu: Jetzt auch noch Jan Fleischhauer auf SPIEGEL ONLINE mit einem KOMMENTAR zum abgesagen Podium in Zürich. Immerhin mit einer treffenden Diagnose: „Das ist also der Stand linker Kulturkritik im Frühjahr 2017: keine Idee, keine Begriffe, die man dem politischen Gegner entgegenhalten kann. Stattdessen der Rückzug ins Mauseloch. Gerade die Kultur hat sich immer viel darauf eingebildet, unbequem und widerständig zu sein, wie es im Jargon des Kulturbetriebs heißt, ein Ort, an dem Außenseiter die Stimme erheben und dem Justemilieu ordentlich eingeheizt wird. Nun reicht der Auftritt eines Publizisten vom rechten Rand, und den Beteiligten schlottern vor Angst so sehr die Hosen, dass sie lieber die Diskussion verweigern, als gegen den Herausforderer anzutreten.“
Da hilft es auch nicht, dass sich die Linke nachträglich auf die Brust trommelt, nachdem sie erstmal gekneift hat: tagesanzeiger.ch
Es ist von einer abgründigen Ironie: Die Alt-68er und ihre Erben sind zu tragenden (wenn auch morschen) Säulen des „Systems“ geworden. Diese Revolution hat sich definitiv zutode gesiegt. Zeit für Neues! spiegel.de

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