tagesspiegel.de: «Wie die AfD deutsche Bühnen unter Druck setzt»

tagesspiegel.de vom 15.1.2019

„Rechte attackieren die deutsche Theaterszene seit Jahren. Sie klagen gegen Stücke, stören Inszenierungen und fordern Subventionskürzungen.“

Von dpa

Marc Jongen dazu: Von deutschen Bühnen wurde immer wieder übel gegen die AfD gehetzt – in unheiliger Allianz mit den Altparteien im Bundestag und mit den öffentlich-rechtlichen Medien. Weil wir uns in einigen besonders krassen Fällen juristisch dagegen zur Wehr setzten, heißt es nun, die AfD setze „deutsche Bühnen unter Druck“. Eine 180-Grad-Verdrehrung der Tatsachen, die den realen Macht- und Mehrheitsverhältnissen Hohn spricht!
Wenn der Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Ulrich Khuon, behauptet „Im Grunde wird alles, was nicht AfD ist, als linksversifft bezeichnet“, so ist auch dies völliger Unsinn. Die AfD wendet sich lediglich gegen die völlig einseitige linksideologische Ausrichtung der Bühnen, die sich – nicht zuletzt aufgrund ökonomischer Abhängigkeiten – immer mehr zu propagandistischen Erfüllungsgehilfinnen einer verfehlten, hypermoralistischen Regierungspolitik entwickeln.
Die AfD wünscht sich nichts anderes als echte Vielfalt und auch etwas mehr Widerständigkeit an den Theatern. „Die Vielen“ dagegen dulden keine anderen Meinungen in den Köpfen – das ist das genaue Gegenteil von „Freiheit der Kunst!“
Ein ähnlicher Artikel wie der unten verlinkte mit noch schlimmerem Fake-News-Titel findet sich hier: augsburger-allgemeine.de

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deutschlandfunkkultur.de: «Wo liegt die Grenze?»

deutschlandfunkkultur.de vom 10.1.2019

„Wegen der Beiträge rechtsgerichteter Redner wie Thilo Sarrazin und Marc Jongen war die Seminarreihe „Denken und Denken lassen“ an der Universität Siegen umstritten. Dieter Schönecker findet, dass man sich diese anhören und was daraus lernen kann.“

Dieter Schönecker im Gespräch mit Vladimir Balzer

Marc Jongen dazu: Nachdem am vorgestrigen Donnerstag nun auch THILO SARRAZIN an der UNI SIEGEN aufgetreten ist, gibt der Initiator des Seminars, Professor DIETER SCHÖNECKER, unten verlinkt ein sehr vernünftiges Radio-Interview, in dem er einem tendenziösen Reporter das Selbstverständliche erklärt: Weder Sarrrazin noch ich sind Rassisten, wir liefern vielmehr diskussionswürdige Debattenbeiträge, Punkt. Herr Schönecker hat der Redefreiheit in Deutschland durch seine Standhaftigkeit gegen alle Verhinderungsversuche einen großen Dienst erwiesen.
Wer hingegen eine INTELLEKTUELLE KAPITULATIONSERKLÄRUNG live erleben möchte, sollte sich dieses Interview des Siegener Islamwissenschaftlers Stefan Weidner anhören: deutschlandfunkkultur.de

Seine Argumentation: Jongen und Sarrazin sollte man nicht einladen, denn sie dürfen ohnehin überall sprechen, wieso dann auch noch an der Universität… Kommentar erübrigt sich. Am Ende bringt Herr Weidner den „vormodernen Islam“ explizit gegen die europäische Aufklärung in Stellung und meint, dieser halte Lösungen für die heutige Weltlage bereit. Schon klar, warum solche Leute lieber nicht mit Vertretern vernünftiger Positionen an ihrer Uni diskutieren wollen…

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