tagesspiegel.de: «Wie die AfD mit Museumsbesitz aus Kolonialzeiten umgeht»

tagesspiegel.de vom 09.08.2018

„«Schauplatz ideologischer Einflussnahme»: Die AfD hat im Bundestag eine Große Anfrage zu Kunst aus der Kolonialzeit an die Bundesregierung gestellt.“

Von Bernhard Schulz

Marc Jongen dazu: Der TAGESSPIEGEL schreibt hier anerkennend über die unter meiner Federführung an die Bundesregierung gestellte GROSSE ANFRAGE zu der in deutschem Besitz befindlichen Kunst aus der Kolonialzeit: „Die AfD zielt mit ihrer Anfrage auf die derzeit brisanteste kulturpolitische Problematik. […] Die AfD äußert die Befürchtung, „dass unter dem Schlagwort ,Dekolonialisierung der ethnologischen Museen‘ ein Einfallstor für deren ideologische Überformung geschaffen“ werde. Es müsse „Sorge getragen werden, dass unter dem Siegel der Aufarbeitung der Provenienzen von Kulturgut aus kolonialem Erbe nicht Ideengut in die ethnologischen Sammlungen des Humboldt Forums hineingetragen wird, das diese zum Schauplatz ideologischer Einflussnahme mutieren lassen könnte“. Es folgen 16 Fragen, die in sich wiederum in bis zu fünf Unterpunkte gegliedert sind. Auf ihre Beantwortung darf man, völlig unabhängig vom politischen Standpunkt, gespannt sein, berühren sie doch die komplexe Problematik des Umgangs mit dem Erbe aus der Zeit des Kolonialismus. […] Knifflig sind die Fragen nach dem „konservatorischen Know-how der Herkunftsländer mutmaßlicher Restitutionsgüter“, noch kniffliger die nach „Regelungen, mit denen gewährleistet werden soll, dass zurückgegebene Artefakte nicht in Privathände gelangen und damit der Öffentlichkeit entzogen werden“.“
Soweit der Tagesspiegel. Man muss wissen, dass über die Debatte zur Restitution kolonialer Objekte aus ethnologischen Sammlungen derzeit in allen westlichen Ländern, so auch in Deutschland, massiv auf der Schuld-und-Sühne-Klaviatur gespielt wird. Das scheinbar marginale Thema ist in Wahrheit ein nicht unwichtiger Testfall dafür, inwieweit der Westen zur Selbstabwicklung bereit ist. Wir bleiben dran!

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swr.de: «Diesen Kuss der ganzen Welt!»

swr.de vom 02.08.2018

„Gibt es so etwas wie Globalkultur?“

Es diskutieren:
Heike Melba Fendel, Schriftstellerin, Künstleragentin
Dr. Marc Jongen, Philosoph, Kulturpolitiker, AfD-Bundestagsabgeordneter
Michael Schindhelm, Schriftsteller, Filmemacher, Kulturveranstalter
Gesprächsleitung: Burkhard Müller-Ullrich

Marc Jongen dazu: Die DISKUSSION über GLOBALKULTUR unter meiner Beteiligung im SWR2 FORUM, die heute am 2.8. ausgestrahlt wurde, ist jetzt hier online abzurufen. Ich habe die Notwendigkeit der lokalen und nationalen Verwurzelung als Gegengewicht zur Globalisierung betont. Kultur kommt von „colere“, Ackerbau betreiben, das darf nicht in Vergessenheit geraten. Das Wurzellose ist das Heillose.

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swp.de: «Kaum Sommerpause für Abgeordnete»

swp.de vom 02.08.2018

© Foto: Helmut Pangerl

„Wie das ganze Land, haben auch die Abgeordneten aus der Region in Land- und Bundestag Sommerpause. Die BZ hat gefragt, wie die Volksvertreter aus dem Landkreis die heißen Sommermonate abseits von Plenarsaal und Ausschusssitzungen verbringen.“

Von red

Marc Jongen dazu: Die BIETIGHEIMER ZEITUNG berichtet: KAUM SOMMERPAUSE FÜR ABGEORDNETE. In der Tat ist an Aufgaben und Terminen auch in der sitzungsfreien Zeit kein Mangel. In der Bundesprogrammkommission erarbeiten wir das Europawahlprogramm, es finden Interviews statt, in den Kreisen stehen Auftritte bei Stammtischen an usw. Auch im demnächst anstehenden Sommerurlaub werde ich über das Smartphone am Nachrichtentropf hängen und Texte fertig stellen, sodass es eine politikfreie Zeit eigentlich gar nicht mehr gibt. Hoffentlich gilt das nicht für alle, die das hier lesen, ich wünsche Ihnen einige erholsame und sorgenfreie Sommertage!
„Marc Jongen sitzt ebenfalls für die AfD im Bundestag und hat erst vor wenigen Tagen sein neues Wahlkreisbüro in Besigheim eröffnet. Die Vorbereitung dazu habe Zeit gekostet. Auch ansonsten sei er derzeit viel unterwegs und könne Wahlkreisarbeit machen, die liegengeblieben ist während der Bundestagssitzungen. Auch die programmatische Parteiarbeit beschäftige ihn derzeit. Zudem stehe demnächst zwei Wochen Urlaub in Griechenland an. Danach gehe die Vorbereitung für die Zeit nach der Sommerpause los.“

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