washingtonpost.com: «Not all campus speakers are created equal (especially when they’re from the German far right)»

theguardian.com vom 31.10.2017

„At bucolic Bard College, overlooking the majestic Hudson River, a dispute is raging. The reason: a decision by the college’s esteemed Hannah Arendt Center to host Marc Jongen, a leader of Germany’s ascendant right-wing Alternative for Germany party (AfD). Jongen’s party won 94 seats in the Bundestag this year based on a platform of hostility to immigrants, anti-Muslim sentiment and climate change denial.“

Von Suzanne Nossel

Marc Jongen dazu: Suzanne Nossel, „executive director of PEN America“, äußest sich in der WASHINGTON POST deutlich ausgewogener im Streit um meinen Auftritt am Bard College / New York als Ex-PEN Präsidentin Francine Prose zuletzt im Guardian. Einmal ganz abgesehen davon, dass die gesamte Debatte absurde Züge hat…

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theguardian.com: «My students heard a far-right politician on campus. Here’s what they learned»

theguardian.com vom 31.10.2017

„On 13 October, Marc Jongen, a leader of the German far-right populist party, AfD, engaged in an onstage conversation with New York Review of Books editor Ian Buruma, as part of the annual conference given by Bard College’s Hannah Arendt Center.“

Von Francine Prose

Marc Jongen dazu: Shame on you, Guardian, for publishing such intellectual and moral rubbish! Von allen durchgeknallten Polemiken, die ich schon über mich lesen musste, ist diese hier die vielleicht die unterirdischste. Ohne nähere Begründung werde ich – und mit mir die AfD – hier hier ganz offen als „Nazi“ diffamiert, hypermoralische Betroffenheitspose ersetzt Argumentation. Was umso deprimierender ist, als es von einer ehemaligen PEN-Präsidentin kommt, einer „Frau des Wortes“ sozusagen. Es reicht aber nicht zu mehr als zum Nachbeten übelster Klischees mit Hate-Speech-Qualitäten. Man sollte sich vielleicht nicht wundern, Frau Prose ist von Salman Rushdie bei früherer Gelegenheit schon eine „Mitläuferin des fanatischen Islam“ genannt worden. Die intellektuelle Bankrotterklärung des „linksliberalen“ Establishments hat viele Kapitel, dieser Artikel ist eines davon.

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esslinger-zeitung.de: „Zulässige Strömung“ in der AfD

esslinger-zeitung.de vom 29.10.2017

„Landesvorstand der Partei will einen informellen Austausch der Alternativen Mitte dulden – Verbandsähnliche Strukturen sollen gestoppt werden“

Von lsw

Marc Jongen dazu: Die „Alternative Mitte“ ist – ebenso wie „Der Flügel“ – eine zulässsige Strömung innerhalb der AfD, sie soll aber keine verbandsähnlichen Strukturen ausbilden, da wir die Situation einer „Partei innerhalb der Partei“ vermeiden wollen. So fasst die Esslinger Zeitung die Position des Landesvorstands der AfD Baden-Württemberg zutreffend zusammen. Eine entsprechendes Rundschreiben an unsere Mitglieder wurde bereits verschickt.
Als Landessprecher sehe ich alle organisierten Parteiströmungen kritisch, da mir in erster Linie an der Einheit und Geschlossenheit unserer jungen und immer noch nicht sehr mitgliederstarken Partei gelegen ist. Wenn es aber solche Gruppierungen schon einmal gibt, dann müssen sie nach allen politischen Richtungen hin erlaubt sein – solange sie sich im Rahmen unseres Parteiprogramms bewegen. Wichtig ist ein respektvoller Umgang miteinander auf der Grundlage der Erkenntnis, wo der politische Gegner steht: nämlich nicht in den eigenen Reihen, sondern bei den Altparteien!

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cicero.de: «Linke Angst um die Deutungshoheit»

cicero.de vom 25.10.2017

„Kolumne: Grauzone. Dass der AfD-Chef-Denker Marc Jongen am Hannah Arendt Center in New York einen Vortrag zur Krise der Demokratie halten durfte, empörte die akademische Linke. Ironie der Geschichte: Mit ihrem Protest bestätigte sie seine Thesen unfreiwillig“

Von Alexander Grau

Marc Jongen dazu: Die Wellen der Debatte um meinen Auftritt am Bard College / New York schwappen über den großen Teich. Alexander Grau fasst im CICERO meine Position zutreffend zusammen und zieht auch die richtigen Schlüsse aus der Affäre: Die linken Diskursverhinderer bestätigen meine Diagnose, dass der „linksliberale Komplex“ selbst totalitäre Züge zu entwickeln beginnt… Im Übrigen konnte es in den 20 Minuten Redezeit, die mir zustanden, nicht um eine vertiefte Analyse von hoher Theorielastigkeit gehen. Ich verwandte die Zeit sinnvollerweise darauf, ganz elementare Zusammenhänge, die leider kaum mehr ausgesprochen werden dürfen, namhaft zu machen.

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citypaper.com: «Snoozing Through Fascism: A slow-motion academic protest of fascism emerges after conference»

citypaper.com vom 27.10.2017

„The great Russian-American writer Masha Gessen was standing on the stage at Bard College in New York in front of a sign that read „Crises of Democracy.“ It was the name of a conference sponsored by the Hannah Arendt Center there.“

By Baynard Woods

Marc Jongen dazu: Die Debatte in den USA, wer wo seine Meinung kundtun darf (v.a. „Linksliberale“) und wer nicht („Rechtspopulisten“!) geht im NEW YORKER weiter. Außerdem hier ein Blog-Schreiber, der vom angeblichen „Faschismus“ der AfD fantasiert und auf die Autorin im New Yorker Bezug nimmt: citypaper.com

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newyorker.com: «Does the Far Right Have a Place at Academic Conferences?»

newyorker.com vom 26.10.2017

„The latest fight about campus speech is playing out among people who normally agree on most things. The Hannah Arendt Center, at Bard College, held its annual conference earlier this month, convened under the heading “Crises of Democracy: Thinking in Dark Times.” The event featured more than twenty speakers, ranging from the Occupy Wall Street co-founder Micah White, on the left, to the German parliament member Marc Jongen, on the right. (I was also a speaker.) Jongen’s appearance at the conference has sparked a bitter dispute among Arendtians and some other prominent academics—a dispute more interesting, if not necessarily more nuanced, than other recent conflicts between far-right proponents of “free speech” and those who oppose their presence at colleges and universities.“

By Masha Gessen

Marc Jongen dazu: Die Debatte in den USA, wer wo seine Meinung kundtun darf (v.a. „Linksliberale“) und wer nicht („Rechtspopulisten“!) geht im NEW YORKER weiter. Außerdem hier ein Blog-Schreiber, der vom angeblichen „Faschismus“ der AfD fantasiert und auf die Autorin im New Yorker Bezug nimmt: citypaper.com

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deutschlandfunk.de: «Wir treten euch fundamental entgegen»

deutschlandfunk.de vom 25.10.2017

„Mitte Oktober hatte das Hannah-Arendt-Institut im US-Bundesstaat New York unter anderem den „Chef-Denker“ der AfD, Marc Jongen, für einen Vortrag eingeladen. Dabei habe es das Institut versäumt, sich deutlicher von den Positionen der AfD zu distanzieren, sagte der Politikprofessor Christian Volk im Dlf.“

Christian Volk im Gespräch mit Karin Fischer

Marc Jongen dazu: Meine Teilnahme an der Konferenz „CRISES OF DEMOCRACY. THINKING IN DARK TIMES“ am Bard College / New York schlägt in der akademischen Szene der USA hohe Wellen. Ein „breites Bündnis“ von Professoren hat sich – im Nachhinein – dagegen formiert, darunter Judith Butler, Axel Honneth, Etienne Balibar. Der Deutschlandfunk greift das im Beitrag unten auf. Hier auf meiner Homepage https://marcjongen.de findet sich der Link zum VIDEO MEINES VORTRAGS samt anschließender Diskussion, weiter unten Links zu allen US-Beiträgen in dieser Sache. Ich werde in den nächsten Tagen mit einem eigenen Text in einem US-Medium reagieren. So wird der öffentliche Raum gegen große Widerstände – „in dark times“, fürwahr – zurückerobert…

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