Meine Bewerbung als Landessprecher der AfD Baden-Württemberg

Am 4./5. März 2017 wird der LANDESVORSTAND der AfD Baden-Württemberg in Sulz am Neckar neu gewählt. Gestern habe ich meine BEWERBUNG als LANDESSPRECHER auf der Webseite unseres Landesverbands (im internen Mitgliederbereich) bekannt gegeben. Hier die wichtigsten Auszüge daraus:
HAUPTMOTIVATION meiner Bewerbung ist die Sorge um das Schicksal unserer Partei, die – einmal mehr – in eine Krise geraten ist. An möglichst einflussreicher Stelle möchte ich das Meine dazu beitragen, dass wir aus dem elenden Streit und den persönlichen Machtkämpfen herausfinden, uns einen und uns wieder dem widmen, weswegen wir angetreten sind: den politischen Gegner, der Deutschland zu ruinieren droht, zu bekämpfen und sein Zerstörungswerk zu stoppen.
Die VERÄNDERUNG DEUTSCHLANDS zum Besseren kann nur einer starken einigen Partei gelingen, deren verschiedene Strömungen und Akteure einander nicht nur tolerieren, sondern als notwendig anerkennen, um GEMEINSAM das Ziel zu erreichen.
Wir haben die Fehler der herrschenden Politik klar im Blick, wir haben auch die richtigen Ideen, wie es anders zu machen wäre; was uns aber leider noch zu sehr fehlt, sind der zum Erfolg notwendige KORPSGEIST und die innerparteiliche Kompromissfähigkeit. An deren Kultivierung möchte ich arbeiten.
Ebenso wichtig ist es mir auch, weiter Einfluss auf die PROGRAMMATISCHE AUSRICHTUNG der Partei zu nehmen, sodass wir nicht vom Kurs einer scharfen Opposition abweichen, gleichwohl aber unsere Kritik in einer Sprache und mit Argumenten vorbringen, die es dem Gegner nicht erlauben, uns in das übliche Eck zu stellen und uns mit den üblichen Keulen zu traktieren.
Aufgrund meiner beruflichen Situation als akademischer Mitarbeiter an einer Hochschule – ab Herbst 2017 dann, so Gott will, als Abgeordneter zum Deutschen Bundestag –, muss ich meine Bewerbung unter den VORBEHALT stellen, dass sich der Parteitag für ein Zwei- oder Mehrsprechermodell entscheidet. Bei einer Einser-Spitze könnte ich angesichts der dann gegebenen zeitlichen Belastung die Position nicht so ausfüllen, wie die Partei es braucht, und müsste daher auf die Kandidatur verzichten. (Ich sage dies nicht, um dem Parteitag „Vorschriften zu machen“, sondern um über diese Eventualität vorab transparent zu informieren.)
Wir stehen kurz vor einem HISTORISCHEN EREIGNIS: dem Einzug der AfD in den Deutschen Bundestag. Das ist der Ort, an dem unser Kampf um ein anderes und besseres Deutschland erst richtig Fahrt aufnehmen wird und muss. Unseren Landesverband Baden-Württemberg dort – gemeinsam mit unserer Spitzenkandidatin, Dr. Alice Weidel – zu möglichst großem Einfluss und Ansehen zu verhelfen, dafür möchte ich als Landessprecher mit Ihrer Hilfe gerne sorgen. Weiterlesen →

sueddeutsche.de: «Langeweile mit Transaktionssteuer»

sueddeutsche.de vom 28.02.2017

„Es gibt Gesprächsbedarf: Das Theaterhaus Gessnerallee hat Marc Jongen eingeladen, den Kunstdenker der AfD.“

Von Charlotte Theile

Marc Jongen dazu: Fast 78 % der BAZ-Leser sind der Meinung, ich soll am 17.3. in Zürich auftreten „dürfen“. Hunderte „kulturschaffende“ Kleingeister, äußerlich sehr hipp und cool lackiert, die meisten davon übrigens aus Deutschland, wollen das verhindern. Hoffentlich hat die Schweiz die Kraft und die Unabhängigkeit, sich diesem moralistischen deutschen Kulturimperialismus zu widersetzen. Die NEUE ZÜRCHER ZEITUNG behält jedenfalls einigermaßen klaren Kopf (siehe Link unten), und sogar der SÜDDEUTSCHEN kommen Zweifel am Vorgehen der jakobinischen Säuberungstruppen, wie hier nachzulesen ist. Da hat sich die Redakteurin wohl arg gelangweilt vor lauter politischer Korrektheit in der „Gessnerallee“. Hochsubventionierte Theater verkommen eben leicht zu moralistischen Besserungsanstalten, wie traurigerweise zu konstatieren ist.

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bazonline.ch: «Zürcher Theaterwelt läuft wegen AfD-Rechtspopulist Sturm»

bazonline.ch vom 28.02.2017

„Das Zürcher Theaterhaus Gessnerallee lud zum Podium mit AfD-Denker Marc Jongen. Wird die Veranstaltung nun abgesagt?“

Von Alexandra Kedves

Marc Jongen dazu: ABSURDES THEATER in ZÜRICH: Eine für den 17.3. geplante Podiumsdiskussion an einem Züricher Theater soll wegen meiner Beteiligung abgesagt werden. Hunderte „Kulturschaffende“ aus der Schweiz, Deutschland und Österreich entblöden sich nicht, zur Absage aufzurufen. Der im unten verlinkten Artikel erwähnte Offene Brief dieser „mutigen Demokraten“ findet sich – samt Liste der Unterzeichner. Man versäume nicht, sich an der Umfrage am Ende des BAZ-Artikels zu beteiligen: „Soll Jongen in der Gessnerallee auftreten dürfen?“ 😉

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srf.ch: «Debatte um Podium im Theaterhaus Gessnerallee»

srf.ch vom 27.02.2017

„Eine Diskussionsveranstaltung im Zürcher Theaterhaus Gessnerallee wirft im Vorfeld hohe Wellen. Geplant ist ein Podium am 17. März, in dem es um die «Neue Avantgarde» gehen soll. Widerspruch regt sich vor allem gegen einen Gast dieses Podiums.“

Moderation: Jodok Hess, Redaktion: Jennifer Khakshouri

Marc Jongen dazu: Neueste Folgen vom SCHWANK aus ZÜRICH. Hier ein Radiobeitrag im SRF zu den Protesten gegen meinen geplanten Auftritt: http://www.srf.ch/sendungen/kultur-kompakt/debatte-um-podium-im-theaterhaus-gessnerallee Die darin erwähnte linksversiffte WOZ legt hier nach: http://www.woz.ch/1709/gessnerallee-podium/ohne-not-laesst-man-sich-benutzen Die NZZ berichtet vernünftig hier: https://www.nzz.ch/zuerich/afd-chefideologe-marc-jongen-in-zuerich-protest-gegen-afd-auftritt-zeigt-wirkung-ld.148621 und kommentiert noch vernünftiger (SEHR LESENSWERT) hier: https://www.nzz.ch/zuerich/afd-chefideologe-marc-jongen-in-zuerich-die-unheimliche-macht-der-wutkuenstler-ld.148534 Selbst DIE ZEIT hat nicht viel Verständnis für den Protest der „Kulturschaffenden“ http://www.zeit.de/2017/10/zuerich-afd-marc-jongen-auftritt-proteste Der unten verlinkte Kommentar aus dem TAGESANZEIGER trifft den Nagel v.a. im Titel auf den Kopf: VERRAT AN DER IDEE.

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