sezession.de: «Der Fall Wolfgang Gedeon – ein Austausch zwischen Marc Jongen und Götz Kubitschek»

sezession.de vom 30.06.2016

Wolfgang Gedeon, baden-württembergischer Landtagsabgeordneter der AfD, hat geschichtsphilosophische Schriften publiziert, deren Inhalt seinen Verbleib in der Fraktion aus Sicht des Bundesvorstands und des Fraktionschefs Jörg Meuthen unmöglich macht. Dr. Marc Jongen gehört dem Landesvorstand der AfD Baden-Württemberg an. Ich habe mit ihm einen Briefwechsel zum Fall Gedeon geführt und kann ihn, autorisiert von uns beiden, in voller Länge präsentieren.

Marc Jongen dazu: Gespräch zwischen Götz Kubitschek und mir über den „Fall Gedeon“.

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jungefreiheit.de: «Den politischen Gegner freut dieser Vorgang»

jungefreiheit.de vom 23.06.2016

Interview mit Prof. Dr. Werner J. Patzelt zur AfD und dem Fall Gedeon

Die AfD hat sich im Fall Gedeon auf einen Kompromiß geeinigt. Für den Dresdner Politikwissenschaftler Werner Patzelt ist die Entscheidung nachvollziehbar, dennoch warnt er, in der Frage auf Zeit zu spielen. Es gehe darum, was die AfD sein wolle: eine staatstragende Partei rechts der CDU, oder eine Sammlungsbewegung von rechten Spinnern.

Marc Jongen dazu: Prof. Werner Patzelt bestätigt meine Einschätzung im Fall Gedeon (Dass der AfD diese Debatte nun von der Öffentlichkeit aufgezwungen bekommt, in unangenehm, aber wir sollten es als Chance begreifen, unsere Positionen zu klären und uns als Partei zu festigen).

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suedkurier.de: «Wolfgang Gedeon spielt auf Zeit – „aus Fürsorge für Fraktion und Partei“»

suedkurier.de vom 22.06.2016

AfD-Politiker Wolfgang Gedeon lässt seine Fraktionsmitgliedschaft ruhen. Fachleute sollen nun seine Schriften prüfen.

Von Gabriele Renz

Marc Jongen dazu: Bericht mit Informationen zu den personellen Frontlinien im Fall Gedeon. Es muss der AfD gelingen, die strittigen Fragen auf der Sachebene, möglischt unabhängig von persönlichen Machtkämpfen zu klären. Siehe auch Umfrage zum Abstimmen im Artikel, ob die Gutachten ein tauglicher Weg dazu sind.

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bo.de: «AfD-Showdown verschoben»

bo.de vom 22.06.2016

Südwest-AfD legt Antisemitismus-Streit vorerst bei

Nach einem Kompromiss im Streit um Antisemitismus-Vorwürfe in der baden-württemberischen AfD bleibt Fraktionschef Jörg Meuthen weiter im Amt. Unser Kommentator Christoph Rigling ist der Meinung, dass die AfD ihr Verhältnis zu Antisemiten und Rassisten klären muss.

Von Christoph Rigling Weiterlesen →

heise.de: «AfD: Antisemitismusstreit geht in die Verlängerung»

heise.de vom 20.06.2016

Gedeon lässt Fraktionsmitgliedschaft ruhen, bis ein Gutachten fertig ist

Gestern verkündete der umstrittene Konstanzer Landtagsabgeordnete Wolfgang Gedeon, er werde seine Mitgliedschaft in der AfD-Fraktion so lange ruhen lassen, bis ein wissenschaftliches Gutachten die gegen ihn erhobenen Antisemitismusvorwürfe entkräftet oder bestätigt. Dieser Kompromiss war das Ergebnis einer 150 Minuten dauernden Fraktionssitzung, bei der Fraktionschef Jörg Meuthen den Arzt und Ex-Kommunisten eigentlich mit einer Zweidrittelmehrheit ausschließen lassen wollte.

Von Peter Mühlbauer Weiterlesen →

br.de: «Antisemitismusvorwürfe. AfD drückt sich um Entscheidung»

br.de vom 21.06.2016

Die AfD-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg hat eine Entscheidung über den Ausschluss ihres Mitglieds Wolfgang Gedeon bis Herbst vertagt. Gutachter sollen jetzt prüfen, ob umstrittene Schriften Gedeons antisemitisch sind oder nicht. Die Entscheidung ist eine Niederlage für Fraktionsschef Meuthen.

Von Max Muth

Marc Jongen dazu: Noch keine endgültige Entscheidung im FALL GEDEON nach der heutigen Fraktionssitzung der AfD im baden-württembergischen Landtag. Stattdessen soll ein wissenschaftliches Gutachten bis zum September klären, ob die Äußerungen Gedeons tatsächlich antisemitisch sind. So hat es die Fraktion entschieden, und so geschehe es nun auch. Jetzt müssen wir die Zeit bis zum September aber auch nutzen für eine parteiinterne Auseinandersetzung mit den Positionen Gedeons. Was not tut ist eine inhaltliche, von Personalquerelen freie Debatte über den Kurs der AfD in diesen Fragen. Denn am Ende, das gilt es zu begreifen, wird eine POLITISCHE Entscheidung zu fällen sein. Keine Wissenschaft und auch keine Justiz können der Partei diese Entscheidung abnehmen. Meine eigene Position habe ich bereits dargelegt und ich werde sie in nächster Zeit noch präzisieren.

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