verlag.baz.ch: «Sehnsucht nach Deutschland»

verlag.baz.ch vom 24.02.2016

Marc Jongen ist Parteiphilosoph der AfD. Der Südtiroler hat Grosses vor: Sein Manifest soll Deutschland retten

Von Benedict Neff, Karlsruhe

Marc Jongen dazu: SEHNSUCHT NACH DEUTSCHLAND überschreibt Herr Neff dieses Portrait über mich in der BASLER ZEITUNG. „Sehnsucht nach einem hysterie- und neurosenfreien Deutschland“ hätte es schon eher getroffen. Ich bin auch nicht so überambitioniert, mit meinen Publikationen „Deutschland retten“ zu wollen – das können wir nur gemeinsam erreichen! Bis auf den obligat ironischen Unterton solcher Portraits und einige schiefe Psychologisierungen ist der Artikel aber einigermaßen fair.

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sueddeutsche.de: «Der Wutdenker»

sueddeutsche.de vom 21.02.2016

Marc Jongen gilt als Parteiphilosoph der AfD. Platte Parolen sind ihm fremd. Mit Platon will er das Erregungsniveau heben.

Marc Jongen : sueddeutsche.de : Gerhard Leber

Von Karin Janker

Marc Jongen dazu: WUTDENKER werde ich jetzt in der Süddeutschen Zeitung schon genannt. Was folgt denn als nächstes? „Der philosophierende Berserker“, „Dr. Attila (der Hunne)“…? 😉 In der Sache bringt der Artikel nichts Neues, sondern schreibt aus alten Berichten von längst vergangenen Vorgängen ab, stellt diese als aktuell dar und fügt ihnen ein paar neue Diffamierungen hinzu. Wie etwa: ich schürte Fremdenangst in meinen Vorträgen, was absurd ist und an Verleumdung grenzt.
Eine grobe journalistische Fehlleistung ist der Eindruck zu Beginn, eine studentische Störaktion einer meiner Wahlkampfreden habe an meiner Hochschule in Karlsruhe stattgefunden. Das ist entweder grottenschlecht recherchiert oder eine bewusste Irreführung der Leser – vermutlich eher letzteres. Wie in Online-Artikeln nachzulesen, begab sich der Vorfall in Friedrichshafen und dies auch nicht an einer Hochschule, sondern im Graf-Zeppelin-Haus. Auf die Entfernung der Protestierer musste ich drängen, da sie sich durch störende Zwischenrufe bemerkbar machten.
Wie „fair, offen und neutral“ die SZ berichtet, zeigt sich exemplarisch daran, dass eines der Begleitbilder zu dem Artikel einem tweed von Alexander Salomon, MdL der „Grünen“, entnommen ist, inkl. dem urtoleranten und erzdemokratischen Kommentar: „AfD und Kargida not welcome! Müsste meines Erachtens über allen Türen in Karlsruhe stehen.“ Über allen Artikeln der SZ zur AfD müsste m.E: stehen: „Achtung: Tendenziöser Kampagnenjournalismus!“
Wie Frau Janker am Ende darauf kommt, mein „Ziel“ sei es, in den „Bundesvorstand der AfD einzuziehen“, bleibt ihr Geheimnis. Mein Ziel ist es vielmehr, das politische Klima und die politischen Mehrheitsverhältnisse in Deutschland zu verändern.

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3sat.de: «Neue Konservative – Vordenker oder Verführer?»

3sat.de vom 19.02.2016

Marc Jongen ist Philosoph und gilt als enger Vertrauter Peter Sloterdijks. Jongen schafft die ideologische Grundlage der AfD.

Marc Jongen dazu: TV-Bericht über die „Neuen Konservativen“ auf 3SAT / Kulturzeit mit kurzem INTERVIEW-Auftritt von mir. Der Bericht zeigt, dass es im etablierten Kulturbetrieb – trotz oder wegen seiner Linkstendenzen – ein starkes Interesse daran gibt, was im Hintergrund der AfD gedacht wird. Eine zivilisierte Debatte ist in Reichweite, wenn wir erst die Phase der schlimmsten Diffamierungen überwunden haben.

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wiwo.de: «Alexander Gaulands Krieg – Zurück zum Konservatismus?»

wiwo.de vom 15.02.2016

Alexander Gauland war Vordenker des Bürgertums, jetzt personifiziert er die neue AfD. Die Partei versucht sich rechts von der Union als neo­konservative Kraft zu etablieren. Wie rechts ist die Partei?

Von Dieter Schnaas

„Dumpfbacken“, „Pack“ und „Drecksnazis“ werden AfD-Wähler von Finanzminister Wolfgang Schäuble, Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) und CDU-General Peter Tauber neuerdings genannt, schreibt Herr Schnaas unten in der „Wirtschaftswoche“. Kritik an solchem Verfall der politischen Sitten? Fehlanzeige! Statt dessen wird mit kaltschnäuziger Unverfrorenheit sogar hieraus noch eine subtile Diffamierung der AfD herausgepresst: Solche Beschimpfungen und Beleidigungen, heißt es nämlich, „stablisierten“ bloß das „narzisstische Selbstbild „besorgter Bürger“, die sich von „denen da oben“ im Stich gelassen fühlen“. Mit anderen Worten: Wenn du den Eindruck hast, dass dein Volksvertreter dich tritt, anstatt dich zu vertreten, dann geh nicht auf die Straße, sondern zum Psychologen, du weinerlicher Narziss! Herr Schnaas schreibt dann weiter, die AfD habe die „böse Unterstellung“ (!) in Umlauf gebracht, „dass „Gutmenschen“ in Politik und „Mainstream“-Medien ein „Meinungskartell“ bilden, um die „schweigende Mehrheit“ linksgrün zu pädagogisieren.“ Mir scheint, die Wirtschaftswoche liefert hier ein Paradebeispiel dafür, wie dieses Meinungskartell funktioniert, wenn es als solches benannt und attakiert wird: es wird raffinierter, es wird selbstreflexiv. Es benennt seine eigene Funktionsweise – jedoch nur ironisch, als haltlose Behauptung der anderen -, um unter dem so erzeugten Scheinbild der Objektivität weiterhin umso hemmungsloser Meinungsmache betreiben zu können.
Da passt es ins Bild, dass Herr Schnaas es schafft, im vorletzten Absatz aus mir einen wütenden, deutschnationalen Scharfmacher zu machen, völlig ungeachet der Tatsache, dass ich ihm eine dreiviertel Stunde lang telefonisch meine Positionen in aller nötigen Differenziertheit erläutert hatte. Nichts davon findet sich in seinem Text wieder, stattdesssen eine nochmalige Vergröberung dessen, was am 15.1. schon vergröbert und verzerrt in der FAZ gestanden hatte. Das, um eine Schnaassche Schmähvokabel aufzugreifen, dünkt mich nur noch eine Parodie auf seriösen Journalismus.

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hessen-depesche.de: «Marc Jongen (AfD) im Kreuzfeuer der Kritik»

hessen-depesche.de vom 09.02.2016

Macht der Philosoph und Hochschuldozent die „Neue Rechte“ salonfähig?

Karlsruhe – Der AStA der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) plant eine Vollversammlung, um über den Dozenten und früheren Assistenten des Philosophen und HfG-Rektors Peter Sloterdijk zu debattieren. Hintergrund ist offenbar die wieder aufgewärmte Kampagne einer Gruppe von Professoren und Autoren der von Jongen herausgegebenen Schriftenreihe „HfG-Forschung“, die dem Philosophen vorwarfen, „reaktionäre, fremden- und frauenfeindliche Positionen“ zu vertreten und „die Neue Rechte salonfähig zu machen“. Jongen ist stellvertretender Landessprecher der AfD in Baden-Württemberg.

Von Enno-Martin Cramer Weiterlesen →

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