AfD setzt voll auf das Thema Flüchtlingskrise

suedkurier.de vom 28.01.2016

Die AfD-Wahlkampfveranstaltung lockte 100 Zuhörer in den Weinbrennersaal. Gemeinderäte verteilen Protest-Flugblätter

Im Vorfeld der AfD-Veranstaltung hatten die Wogen hoch geschlagen. Einige Gemeinderäte hätten es gerne gesehen, wäre der ihrer Ansicht nach nicht demokratischen Partei der Saal verwehrt worden. Die von manchen geäußerten Befürchtungen, es könne sogar Ausschreitungen geben, bewahrheiteten sich allerdings nicht. Die einzige Störung, mit denen die AfD in Bad Dürrheim zu kämpfen hatte, war die des quietschenden Mikrofons.

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zeit.de: «AfD: Wenn die stolzen Geister denken»

zeit.de vom 28.01.2016

Wie der Philosoph Marc Jongen, ein enger Vertrauter Peter Sloterdijks, die Ideologie der AfD vorantreibt. Und was von den Werten der Partei zu halten ist.

Von Jörg Scheller

© Marijan Murat/dpa © Marijan Murat/dpa

 

Marc Jongen dazu: POLEMISCHER RUNDUMSCHLAG gegen mich und die AfD auf ZEIT ONLINE. Der Artikel war in der gedruckten Ausgabe bereits am 14.01.2016 erschienen. Der Autor, Jörg Scheller, ist ein Schüler von Prof. Beat Wyss, dem Hauptdrahtzieher der Diffamierungskampagne gegen mich an meiner Hochschule (siehe Posts weiter unten), was vieles, wenn auch noch nicht alles erklärt. Inhaltlich werde ich bald mit einem Artikel zu den psychopolitischen Ursachen und Folgen der Flüchtlings- und Staatskrise reagieren.

An dieser Stelle nur zwei sachliche Klarstellungen:
Scheller beruft sich über weite Strecken auf eine Parteitagsresolution zu „Gender Mainstreaming“ der AfD Baden-Württemberg, an deren Zustandekommen ich erst in der Schlussphase redaktionell beteiligt war. Zwar stehe ich voll und ganz hinter unserem Parteitagsbeschluss, aber der Text kann mir genauso wenig als politisch-philosophischer AUTOR zugeschrieben werden wie sonstige kollektive Verlautbarungen der AfD. Für meine eigenen Texte bin ich persönlich als Autor verantwortlich, für Programme, Resolutionen etc. nur in dem Maße, wie andere Funktionäre der AfD auch. Dieser wichtige Unterschied wird in dem Artikel leider völlig verwischt.

Wenn es außerdem im Vorspann heißt, ich sei ein „enger Vertrauter“ Peter Sloterdijks, so wird die falsche Suggestion aufgebaut, ich würde mein politisches Handeln und Sprechen mit diesem abstimmen, was völlig abwegig ist. Mein politisches Engagement erfolgt gänzlich unabhängig von allen meinen akademischen Kontakten und Tätigkeiten.

Ein letztes, nun meinerseits polemisches Wort zu Schellers Verteidigung der Professoren Beat Wyss und Stephan Trüby. Wenn er diesen „thymotische Verve“ und „stolzes“ Verhalten attestiert, weil sie gegen mich in karrierevernichtender Absicht agitierten, dann hat er gründlich missverstanden, was mit einem gesunden, wohltemperierten Thymos gemeint ist: nämlich kein hinterhältiges Denunziantentum, das in Rundmails die Nazikeule schwingt und sich in persönlichen Diffamierungen ergeht, sondern ein in sich ruhendes Selbstbewusstsein, das den offenen Schlagabtausch mit Anderesdenkenden sucht und diese auch dann (ja gerade dann) anerkennt, wenn sie den Mut haben, sich dem allgemeinen Konformitätsdruck zu entziehen.

Man beachte auch die zahlreichen Leserkommentare: http://www.zeit.de/2016/03/afd-partei-ideologie-philosoph-marc-jongen/komplettansicht?sort=desc&page=1#comments

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„Wir lassen uns nicht einschüchtern!“

schwarzwaelder-bote.de vom 28.01.2016

Marc Jongen Bad-Dürrheim 2016

Eine rechtsgerichtete Partei im Haus des Gastes: Bereits im Vorfeld hatte die Wahlkampfveranstaltung der AfD hohe Wellen geschlagen. Und auch gestern Abend sorgten Markus Frohnmaier und seine Parteigenossen für Aufsehen.

VS-Schwenningen. Nach Bekanntgabe der AfD-Wahlkampfveranstaltung im Haus des Gastes waren in den Reihen der Gemeinderäte Entsetzen und Kritik an der Genehmigung laut geworden. Überlegungen, eine Gegenveranstaltung zu starten, wurden trotzdem wieder verworfen – mit der Begründung, der rechtsgerichteten Partei nicht noch mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Weiterlesen →

„Mädchen, geh doch nach Köln!“: Ein Abend bei der AfD

huffingtonpost.de vom 21.01.2016

Um die „Alternative für Deutschland“ (AfD) wird es einfach nicht still. Die Äußerungen der letzten Zeit von Björn Höcke (AfD-Fraktionsvorsitzender im Thüringer Landtag) sind unvergessen, die Silvesternacht 2015/ 2016 spielt der AfD unverhofft zu, und die Prognosen für die anstehenden Wahlen im Superwahljahr 2016 bescheren der Partei starken Rückenwind. Weiterlesen →

„Mädchen, geh doch nach Köln!“ – Ein Abend bei der AfD

gunsandburgers.com vom 20.01.2016

Ein Erfahrungsbericht von Max Thur und Johannes Volkmann:

Friedrichshafen liegt idyllisch. Mit See- und Alpenblick, weltbekannten Industrieunternehmen, einer neuen Universität und einer sehr niedrigen Arbeitslosenquote gehört die knapp 60.000 Einwohner zählende Stadt zu den Gewinnerregionen in Deutschland. Bei der letzten Bundestagswahl holte die AfD 4,9%, was ungefähr dem Bundesschnitt entspricht. Friedrichshafen ist bürgerliches Stammland, die CDU holte hier 2013 über 46% und auch die FDP lag im Stadtgebiet über der Sperrklausel. Ein Ort, von dem man meint, dass Populismus hier keine Chance haben dürfte. Doch an diesem Abend (16. Januar 2016) ist der Saal im Graf-Zeppelin-Haus völlig überfüllt. Die AfD hat zu einer Wahlkampfveranstaltung unter dem Titel “Die Flüchtlingskrise – Fakten, Ursachen, Auswege” geladen. Ein Thema das offensichtlich die Gemüter erhitzt. Weiterlesen →

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